Wirkungen des SGB II auf Personen mit Migrationshintergrund
Forschungsbericht F395

Details

AutorInInstitut Arbeit und Qualifikation Universität Duisburg-Essen (IAQ) u.a.
HerausgeberInBundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Erscheinungsjahr2009
InternetDownload des Forschungsberichts

Kurzbeschrei­bung

"Auf Grundlage von Geschäftsdaten, von repräsentativen telefonischen Befragungen und von qualitativen Interviews mit Betroffenen und Fallmanagern wurden die Wirkungen der "Grundsicherung für Arbeitsuchende" auf Migrant/innen untersucht. Ihr Anteil an allen ALG II Beziehenden beträgt im bundesweiten Durchschnitt 28 Prozent. Im Vergleich zu denjenigen ohne Migrationshintergrund sind sie im Durchschnitt jünger und haben häufiger keinen, aber auch häufiger höhere (Aus-)Bildungsabschlüsse. Die häufig fehlende Anerkennung ausländischer Abschlüsse wirkt sich auf die Arbeitsmarktchancen ebenso negativ aus wie das Fehlen jeglicher Ausbildung. Migrant/innen erhalten bei den Grundsicherungsstellen im Vergleich zu Deutschen ohne Migrationshintergrund mehr Beratungsgespräche, schließen jedoch seltener Eingliederungsvereinbarungen ab und nehmen seltener an Maßnahmen teil. Einige Herkunftsgruppen werden deutlich häufiger mit Sanktionen belegt, andere Herkunftsgruppen deutlich seltener." (Webseite des BMAS)
In Kapitel 3 wird auf gesundheitliche Einschränkungen von Hilfsbedürftigen mit Migrationshintergrund eingegangen. Kapitel 9: Implikationen von Migrationshintergründen in der Gender-Perspektive geht auf geschlechtsspezifische Aspekte u.a. im Hinblick auf die Auswirkungen der Leistungsreform, auf Qualifikation, Rollenbilder, Chancen der Arbeitsintegration, Fördermaßnahmen der Grundsicherungsstellen ein. Darüber hinaus sind die Daten des gesamten Forschungsberichtes geschlechtsspezifisch ausgewiesen und dargestellt.

Auf der Webseite stehen der Abschlussbericht und die Datenanhänge sowie eine Zusammenfassung der Ergebnisse online zur Verfügung.

(letzte Aktualisierung am: 29.07.2011)

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