Soziale Ungleichheit und Gesundheit (Österreich)
Details
| AutorIn | Pochobradsky, E; Habl, C; Schleicher, B |
| HerausgeberIn | Österreichisches Bundesinstitut für Gesundheitswesen - OBI |
| Verlag | Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, Sektion IV/A/5 - Gesundheitsökonomie und Qualitätsmanagement |
| Erscheinungsjahr | 2002 |
| Erscheinungsort | Wien |
| Internet | Einstiegsseite zum Bericht |
Kurzbeschreibung
Bericht zur 5. Armutskonferenz am 20./21. März 2003 in Salzburg, Österreich des Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen
Soziale Unterschiede im Gesundheitszustand sind auch in Gesellschaften mit vergleichsweise
hoch entwickeltem Niveau und günstigen Lebensbedingungen vorhanden. Dabei ist als
gesichert anzusehen, dass sowohl die Mortalität als auch die Morbidität in Bezug auf verschiedene
Krankheiten um so schlechtere Werte aufweisen, je tiefer der soziale Status der betreffenden Gruppe ist. In Österreich lagen bis dato kaum Informationen über das Ausmaß schichtspezifischer Unterschiede hinsichtlich gesundheitlicher Risiken, Morbidität und Mortalität vor.
Der Bericht geht auf geschlechtsspezifische Aspekte und besondere Gruppen, u.a. Migranten, Kinder und Jugendliche, alte Menschen ein.
Untersucht wird u.a. das Konsumverhalten von Alkohol und Tabak: "Der Anstieg geht von 14 Prozent im Jahr 1990 auf 23 Prozent für beide Geschlechter, wobei der Trend für die Mädchen noch dramatischer ist" (WHO-HBSC 2000). Diese Verschiebung in der Geschlechterverteilung bei jugendlichen Rauchern setzt sich im Erwachsenenalter fort.
Über das obige Link kann die Einstiegsseite zum Bericht (PDF) aufgerufen werden.
(letzte Aktualisierung am: 15.06.2011)