Rehabilitative Versorgung und gesundheitsbedingte Frühberentung von Personen mit Migrationshintergrund in Deutschland
Abschlussbericht des Forschungsprojekts im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziale (BMAS)

Details

AutorInBrzoska, Patrick u.a.
HerausgeberInUniversität Bielefeld, Fakultät für Gesundheitswissenschaften
Erscheinungsjahr2010
InternetWebseite zum Download des Forschungsberichts

Kurzbeschrei­bung

"Auf Basis eines quantitativen und qualitativen Forschungszugangs wurde untersucht, inwiefern sich einzelne Gruppen von ausländischen Staatsangehörigen bzw. Menschen mit Migrationshintergrund hinsichtlich der Häufigkeit von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten, der Inanspruchnahme beruflicher und medizinischer Rehabilitationsmaßnahmen, des Rehabilitationserfolges und der Frühberentung von Deutschen bzw. Menschen ohne Migrationshintergrund unterscheiden. Unter Bezugnahme auf Prozess- und Individualdaten unterschiedlicher Rehabilitationsträger zeigt der Bericht, dass Menschen mit Migrationshintergrund im Durchschnitt weniger häufig Maßnahmen der medizinischen Rehabilitation in Anspruch nehmen sowie einen geringeren Rehabilitationserfolg und höhere Frühberentungsquoten aufweisen als die Mehrheitsbevölkerung. Auf Basis einer systematischen Literaturrecherche und mittels qualitativer Experten- und Fokusgruppeninterviews werden darüber hinaus unterschiedliche Zugangs-, Durchführungs- und Wirksamkeitsbarrieren in der Rehabilitation von Menschen mit Migrationshintergrund identifiziert, welche die quantitativen Ergebnisse zumindest teilweise erklären können. Handlungsempfehlungen für die Verbesserung der rehabilitativen Versorgung von Menschen mit Migrationshintergrund werden abgeleitet."

Die Ergebnisse wurden geschlechtsspezifisch auswertet, die Daten im quantitativen Teil der Studie hatten jedoch aufgrund der geringen Fallzahl zum Teil keine Aussagekraft für Frauen mit Migrationshintergrund.

(letzte Aktualisierung am: 18.10.2011)

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