Möglichkeiten und Grenzen der medizinischen Versorgung von Patienten und Patientinnen ohne legalen Aufenthaltsstatus
Details
| AutorIn | Jessica Groß |
| HerausgeberIn | Flüchtlingsrat Berlin e.V.; Büro für medizinische Flüchtlingshilfe Berlin, PRO ASYL; Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. |
| Erscheinungsjahr | 2005 |
| Internet | http://www.fluechtlingsinfo-berlin.de/fr/arbeitshilfen/Medizin_fuer_Statuslose.pdf |
Kurzbeschreibung
"Im Zuge weltweiter Migrationsprozesse und einer immer restriktiver werdenden
Ausländerpolitik leben in Deutschland zahlreiche Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus. Wenn Ausländer und Ausländerinnen in dieser Situation krank werden tun sich viele Probleme auf. Meist haben die Betroffenen
keine Krankenversicherung und leben unter schwierigen Existenzbedingungen. Krankenhäuser, Arztpraxen oder Beratungseinrichtungen stehen bei der Betreuung vor zahlreichen Schwierigkeiten. In diesem Text sollen die damit verbundenen Fragen systematisch bearbeitet und Hilfsmöglichkeiten aufgezeigt werden:
• Wie kommt Illegalität zustande?
• Welche gesundheitlichen Gefahren birgt das Leben ohne legalen Aufenthaltsstatus?
• Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es auch ohne Aufenthaltsstatus?
• Wie sind die gesetzlichen Grundlagen?
• Machen sich Helfer und Helferinnen strafbar?
• In welchen Situationen kann eine Legalisierung erreicht werden?
• Wie kann bei Schwangerschaft und Geburt vorgegangen werden?" (zit. aus der Einleitung)
Im Anhang findet sich auch ein Verzeichnis der medizinischen Flüchtlingshilfen/Anlaufstellen für medizinische Hilfe für Menschen ohne Aufenthaltsstatus in Deutschland.
(letzte Aktualisierung am: 12.10.2011)