Kriterien guter Praxis in der Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten
Ansatz - Beispiele - Weiterführende Informationen
Gesundheitsförderung konkret, Band 5
4. erweiteterte und überarbeitere Auflage

Details

HerausgeberInBundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Erscheinungsjahr2010
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Kurzbeschrei­bung

"Prävention und Gesundheitsförderung, die vor allem sozial Benachteiligte erreichen sollen, wurden bisher in Deutschland weder umfassend dargestellt noch in ihrer Qualität hinreichend gefördert. Der Kooperationsverbund „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ - ein gemeinsames Projekt von BZgA, Gesundheit Berlin e.V. und BKK-Bundesverband im Rahmen der bundesweiten Kooperation mit allen Landesvereinigungen und Landeszentralen für Gesundheit und der Bundesvereinigung für Gesundheit, dem u.a. staatliche und nichtstaatliche Verbände und Institutionen auf Bundes- und Landesebene angehören, hat sich dabei als gelungenes Beispiel einer breiten Vernetzung für eine soziallagenbezogene Gesundheitsförderung erwiesen, dokumentiert durch die Internetplattform www.gesundheitliche-chancengleichheit.de.
Mit der steigenden Zahl der Angebote gewinnen in diesem Bereich zunehmend auch Kriterien und Beispiele guter Praxis sowie Qualitätsentwicklung an Bedeutung. Um dem Qualifizierungsbedarf bei den Projektanbietern wie auch bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu entsprechen, hat der beratende Arbeitskreis „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ der BZgA eine Liste mit Kriterien zur Identifizierung guter Praxis in der Gesundheitsförderung für und mit sozial Benachteiligten entwickelt. Good Practice steht dabei für Prinzipien wie Praxis- und Qualitätsorientierung, Nutzung von Transferpotenzialen, Praxisbasierung der Forschung sowie Transparenz der Bewertung und bildet eine Ausgangsbasis und Richtschnur für die tägliche Arbeit in der Gesundheitsförderung und Prävention.
Kernstück dieses Fachhefts ist die Darstellung der Arbeit von 13 ausgewählten Angeboten der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung in diversen Bundesländern. Die Beispiele, die durch den Ausbau so genannter regionaler Knoten realisiert wurden, werden auf der Grundlage der Good-Practice-Kriterien beschrieben, sodass die jeweils besonderen Stärken deutlich werden und zur angepassten Übertragung anregen. Ein kommentiertes Literaturverzeichnis, Hinweise auf Ressourcen im Internet sowie ein Glossar mit Definitionen wichtiger Fachbegriffe komplettieren dieses Fachheft." (Zitat: Webseite der BZgA)
Zu den im Band dargestellten Angeboten gehören u.a. ein Projekt für Alleinerziehende, ein Projekt für Frauen mit und ohne Behinderung und ein Netzwerk zu Schwangerschaft, Geburt und danach, das Berliner Bündnis gegen Depression.

(letzte Aktualisierung am: 25.01.2012)

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