Handreichung Interkulturelle Öffnung der Familienberatung (Nordrhein-Westfalen)
Ergebnisse der Arbeitsgruppe "Öffnung der Regelangebote der psychosozialen Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern mit Zuwanderungsgeschichte"

Details

HerausgeberInMinisterium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen
Erscheinungsjahr2006
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Kurzbeschrei­bung

"Familienberatungsstellen sollen Kindern, Jugendlichen, Heranwachsenden und Eltern bei Erziehungs- und Beziehungsproblemen sowie Erwachsenen mit Partnerschaftsproblemen oder allgemeinen psychosozialen Problemen zur Verfügung stehen. Tatsächlich nehmen zwar immer mehr Menschen dieses niederschwellige und fachkompetente Angebot an, Familien mit Zuwanderungsgeschichte aber weniger als ihrem Bevölkerungsanteil entspricht. Dies steht im Gegensatz zu der Problembelastung dieser Familien, deren Kinder z. B. häufiger Schulprobleme haben, die häufiger von Arbeitslosigkeit und Armut betroffen sind und bei denen Erziehungs- und Beziehungskonflikte aus unterschiedlichen kulturellen Leitbildern der Herkunfts- und der Umgebungskultur resultieren können.
Deshalb möchte das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration dazu beitragen, dass die Beratungsdienste für Familien sich stärker Familien mit Zuwanderungsgeschichte öffnen und sich interkulturell ausrichten. Das Anliegen ist, die Familienberatungsstellen grundsätzlich für dieses Ziel aufzuschließen, nicht dagegen, einige wenige spezialisierte Familienberatungsstellen für zugewanderte Familien zu etablieren." (Vorbemerkung der Handreichung)

(letzte Aktualisierung am: 02.08.2011)

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