Doppelt diskriminiert oder gut integriert?
Lebenssituation von Lesben und Schwulen mit Migrationshintergrund in Deutschland

Details

AutorInSteffens, Melanie C.; Bergert, Michael; Heinecke, Stephanie
HerausgeberInFamilien- und Sozialverein des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland (LSVD) e.V.
Erscheinungsjahr2010
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Kurzbeschrei­bung

"Für Deutschland gab es bisher keine umfassenden empirischen Studien über Lebenssituation, Probleme und deren Auswirkungen auf die psychische Gesundheit von Lesben und Schwulen mit Migrationshintergrund. Mit der vom LSVD in Auftrag gegebenen Untersuchung liegt nun die erste systematische und differenzierte Studie über die Lebenssituation lesbischer Migrantinnen und schwuler Migranten in Deutschland vor."

Fazit der Studie: "Migrationshintergrund ist ein Risikofaktor: für geringe Lebenszufriedenheit, schlechtere Gesundheit, ein wenig positives Selbstbild und die Verfügbarkeit von sozialer Unterstützung von Lesben und Schwulen, wenn sie aus Ländern mit starken Repressalien gegenüber Homosexuellen stammen und ihre Eltern in Deutschland wenig integriert sind. Diese Personengruppe kann der Familie gegenüber nicht offen homosexuell leben und/oder macht in diesem Zusammenhang sehr negative Erfahrungen bis hin zu Gewalt. Eine misslungene Integrationspolitik wird auf dem Rücken dieser Personen ausgetragen, die in zwei miteinander unvereinbaren Subkulturen leben - schwul-lesbische vs. migrantische." (Webseite des LSVD)

Die Hauptergebnisse der Studie sind online verfügbar unter: Zusammenfassung

(letzte Aktualisierung am: 20.07.2011)

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