Determinanten der Aussagebreitschaft von Opfern des Menschenhandels zum Zwecke sexueller Ausbeutung
Eine qualitative Opferbefragung
Polizei und Forschung Bd 41

Details

AutorInHelfferich, Cornelia; Kavemann, Barbara; Rabe, Heike
HerausgeberInBundeskriminalamt (BKA)
VerlagLuchterhand
Erscheinungsjahr2010
ErscheinungsortKöln

Kurzbeschrei­bung

Das SozialwissenschaftlicheFrauenforschungsinstitut an der Ev. Hochschule Freiburg führte 2008 bis 2009 im Auftrag des Bundeskriminalamtes eine qualitativ-biografische Befragung von 53 Opfern von Menschenhandel zum Zweck sexueller Ausbeutung durch. Sowohl Opfer, die in einem Strafverfahren gegen die TäterInnen ausgesagt hatten, als auch Opfer, die nicht aussagebereit waren und die keinen Kontakt zur Polizei hatten, wurden mit einem Leitfaden interviewt. In der Studie konnte die subjektive Bedeutung von Einflussfaktoren wie u.a. Täterstrategien, polizeiliches Handeln, Migrationsbedingungen und Beratung herausgearbeitet werden und die Aussagebereitschaft in ihrer biografischen Entstehung ebenso wie in ihrer Verankerung in der Interaktion Täter-Polizei-Opfer rekonstruiert werden." (Verlagstext)

(letzte Aktualisierung am: 06.04.2011)

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