Lebenserwartung erwerbstätiger Frauen
Forschungsprojekt im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung

Details

AutorInHäussler, B.; Meyer, S.; Müller, P. et al.
Erscheinungsjahr1995
ErscheinungsortForschungsbericht 252 Sozialforschung

Kurzbeschrei­bung

Ziel der Studie war die Frage, wie sich die Erwerbstätigkeit auf die Lebenserwartung von Frauen auswirkt. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass der Erwerbstätigkeit eine multivariate Bedeutung zukommt und der weibliche Lebenszusammenhang von einer Rollenvielfalt geprägt ist. Die Vereinbarung von Beruf und Familie stellt einerseits eine Ressource für Frauen dar, die sich positiv auf die Gesundheit und damit auf die Lebenserwartung auswirken kann, andererseits impliziert sie auch Belastungen, die negative Folgen haben können. In der Untersuchung wurden Längsschnittsdaten der Gesetzlichen Rentenversicherung (Daten der Frauen-Jahrgänge vor 1927) und des Sozioökonomischen Panels (Daten der Frauen-Jahrgänge vor 1924) analysiert. Daneben wurde als Ergänzung eine qualitative Befragung von älteren Frauen (Jahrgänge vor 1924) zu einigen Problemkomplexen durchgeführt. In Kapitel 2 wird ein umfassender Überblick zum den Stand der Forschung über Lebenserwartung von Frauen gegeben.

Der Band kann über das ’Institut für Gesundheits- und Sozialforschung GmbH Berlin (Tel. 030/2308090) bezogen werden.

(letzte Aktualisierung am: 21.12.2010)

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