DAK Gesundheitsreport 2009
Schwerpunktthema Doping am Arbeitsplatz ─ Leistungssteigerung durch Psycho- und Neuro-Pharmaka?
Details
| HerausgeberIn | DAK |
| Erscheinungsjahr | 2009 |
| Internet | Download als Pdf |
Kurzbeschreibung
Greifen Beschäftigte aufgrund der erhöhten psychischen Belastungen in der Arbeitswelt zu aufputschenden, konzentrationssteigernden oder beruhigenden Arzneien? Die DAK hat das im Sport heftig diskutierte Thema Doping jetzt auch für die Arbeitswelt näher untersucht. Sie bat namhafte Experten aus Wissenschaft und Praxis um Einschätzungen über Hintergründe und führte eine repräsentative Befragung bei rund 3000 Arbeitnehmern im Alter von 20 bis 50 Jahren durch.
Darüber hinaus wurden die Arzneimitteldaten von Antidepressiva, Mitteln gegen Demenz und ADHS sowie Betablockern analysiert und untersucht, inwieweit diese Mittel abweichend von ihrer Zulassung verordnet werden. Dabei wurden Verordnungs- und Diagnosedaten miteinander abgeglichen.
Der Gesundheitsreport zeigt Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Männer neigen eher zu aufputschenden und konzentrationsfördernden Präparaten, Frauen bevorzugen beruhigende Mittel gegen depressive Verstimmungen oder Ängste. (zitiert nach der Webseite der DAK)
Mit dem Gesundheitsreport berichtet die DAK über die Entwicklung des Arbeitsunfähigkeitsgeschehens ihrer berufstätigen Mitglieder. Die systematische Analyse erlaubt einen Vergleich der Krankstandsdaten über einen Zeitraum von 12 Kalenderjahren. Daher können Veränderungen und Trends in der Entwicklung der betrieblichen Krankenstände erkannt und beschrieben werden.
Im Gesundheitsreport wird dargestellt, welche Krankheitsarten die größte Rolle im Arbeitsunfähigkeitsgeschehen spielen. Außerdem wird auf geschlechts- und altersspezifische Besonderheiten eingegangen, regionale Vergleiche werden angestellt, und auch auf Besonderheiten der Arbeitsunfähigkeiten in den wichtigsten Wirtschaftsbranchen und Berufsgruppen wird eingegangen.
(letzte Aktualisierung am: 24.06.2011)