Der Begriff „Krankheitsspektrum“ bezeichnet die Verbreitung und Häufigkeit von Krankheiten. Neben der Lebenserwartung ist das Krankheitsspektrum ein wichtiges Merkmal für den Gesundheitszustand der Bevölkerung. Frauen und Männer erkranken unterschiedlich häufig und schwer an verschiedenen Krankheiten. Die Ursachen für dieses unterschiedliche Krankheitsspektrum sind nur zum Teil erforscht. Experten gehen davon aus, dass sowohl biologische als auch soziale Faktoren eine Rolle spielen. Für Maßnahmen der Vorsorge und der Gesundheitsförderung ist es wichtig, die geschlechtsspezifischen Unterschiede im Krankheitsspektrum zu berücksichtigen.
Zum Krankheitsspektrum liegen für Deutschland mehrere Datenquellen vor, zum Beispiel:
Quellen:
Endometriose ist eine der häufigsten gynäkologischen Erkrankungen. Trotzdem ist sie immer noch weithin unbekannt. Im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) eine Expertise zur Endometriose erstellt.
Die WHO legt erstmals eine weltweite Bestandsaufnahme der gesundheitlichen Situation von Frauen und Mädchen vor.
Regelschmerzen sind ein weit verbreitetes Problem, das fast die Hälfte aller Frauen betrifft. Das Special bietet aktuelles Wissen rund um dieses Thema.
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