Geschlechtsspezifische Aspekte zum Zusammenhang zwischen Erkrankungen und Erwerbstätigkeit mit besonderer Fokussierung auf die Arbeitslosigkeit in den alten und neuen Bundesländern Deutschlands.
Theorie und Forschung Psychologie, Bd. 252

Details

AutorInBormann, Cornelia
VerlagRoderer
Erscheinungsjahr2005
ErscheinungsortRegensburg

Kurzbeschrei­bung

"Basierend auf zwei Datensätzen (Bundesgesundheitssurvey 1998/1999 und Healthcare Access Panel 1999) wird untersucht, wie sich Arbeitslosigkeitserfahrungen auf den Gesundheitszustand auswirken. Dabei stehen die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland sowie zwischen Männern und Frauen im Mittelpunkt. Berücksichtigt wurden die subjektive Einschätzung des Gesundheitszustandes, Schmerzen, Beschwerden, Gesundheitsverhalten, Lebensqualität und soziale Beziehungen, Inanspruchnahme medizinischer Leistungen sowie das Auftreten ausgewählter Krankheiten. Für arbeitslose Männer wird gezeigt, dass diese stärker gesundheitlich beeinträchtigt sind als berufstätige Männer, wobei westdeutsche Männer stärker belastet sind als ostdeutsche. Ostdeutsche langzeitarbeitslose Männer leiden stärker als westdeutsche langzeitarbeitslose Männer an gesundheitlichen Störungen. Für Frauen gilt, dass Arbeitslose eine schlechtere Gesundheit als erwerbstätige Frauen haben. Westdeutsche arbeitslose Frauen fühlen sich stärker gesundheitlich beeinträchtigt als ostdeutsche arbeitslose Frauen. Rauchen, Bluthochdruck und Inanspruchnahme von Ärzten sind bei ostdeutschen arbeitslosen Frauen ausgeprägter. Arbeitslose Männer weisen vor allem in Westdeutschland eine schlechtere Gesundheit auf als arbeitslose Frauen." (Informationssystem des IAB)

(letzte Aktualisierung am: 27.02.2012)

Seitenbeginn

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung / Ostmerheimer Str. 220 / 51109 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
E-Mail: poststelle@bzga.de / E-Mail für Bestellungen von Medien und Materialien: order@bzga.de

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.