Womens`Health Initiative Study (WHI) bestätigt kurzzeitig erhöhte Herzerkrankungsrisiken bei Frauen, die menopausale Hormone einnehmen.
WHI Study Data Confirm Short-Term Heart Disease Risks of Combination Hormone Therapy for Postmenopausal Women
Details
| Erscheinungsjahr | 2010 |
| Internet | www.nih.gov/ |
Kurzbeschreibung
Neue Auswertungen der WHI-Studie mit über 16.000 Frauen nach der Menopause zeigen, dass die kombinierte Hormontherapie (Östrogen + Progesteron) das Risiko für eine Herzerkrankung auch bei Frauen erhöhen kann, die schon früh in der Menopause Hormone einnnehmen. Dieser Effekt zeigte sich insbesondere in den ersten zwei Jahren nach Beginn der Einnahme, schwächte sich danach ab.
Bei Frauen, die relativ spät nach der Menopause (10 Jahre oder später) mit der Hormontherapie begonnen hatten, war das Risiko für eine Herzerkrankung mehrfach erhöht und blieb auch im Langzeitverlauf erhalten.
Die Ergebnisse belegen noch einmal, dass die Hormontherapie in der Menopause nicht zur Prävention von Herz-Kreislauferkrankungen geeignet ist, sondern mit Risiken behaftet.
Der englischsprachige Bericht des US-National Institutes of Health über die Studie und die Diskussion der Studienergebnisse kann kostenfrei eingesehen werden.
(letzte Aktualisierung am: 06.04.2012)