Schmerzmittel erhöhen Herz-Kreislaufrisiken unterschiedlich
Cardiovascular safety of non-steroidal anti-inflammatory
drugs: network meta-analysis
Details
| AutorIn | Trelle, Sven et al. |
| In | BMJ Online First, 2011, 342:c7086 |
| Internet | www.bmj.com/ |
Kurzbeschreibung
In einer Meta-Analyse von 31 klinischen Studien haben Schweizer Forscher die Erkenntnisse zu
den kardialen Nebenwirkungen der sogenannten nicht-steroidalen Schmerzmittel Naproxen, Ibuprofen, Diclofenac, Celecoxib, Etoricoxib, Rofecoxib und Lumiracoxib zusammengetragen.
Dabei fanden sie unter anderem heraus, dass das rezeptfrei erhältliche Diclofenac und das seit letztem Jahr in der Schweiz zugelassene Etoricoxib im Vergleich zu einem Scheinmedikament (Placebo) mit einer vierfach erhöhten Sterblichkeit an Herz-Kreislauferkrankungen einhergeht. Am günstigsten erwies sich der Wirkstoff Naproxen, der allerdings mit erheblichen Nebenwirkungen im Bereich des Magen-Darm-Traktes verbunden war.
Der Volltext-Artikel steht in englischer Sprache kostenfrei zur Verfügung.
(letzte Aktualisierung am: 05.04.2012)