Hormonal Contraception and Risk of Venous Thromboembolism: National Follow-up-Study
Hormonelle Kontrazeptiva und das Risiko von Venenthrombosen: Nationale Follow-up-Studie aus Dänemark
Details
| AutorIn | Lidegaard, Øjvind et al. |
| In | BMJ 2009, Online |
| Internet | www.bmj.com/... |
Kurzbeschreibung
Diese dänische Studie untersuchte auf der Basis von nationalen Patientinnenregistern und nationalen Medikamentenregistern an etwa 10 Millionen Frauen im Alter zwischen 15 und 49 Jahren über einen Zeitraum von 10 Jahren den Zusammenhang zwischen hormonellen Kontrazeptiva und dem Risiko von Venenthrombosen.
Insgesamt zeigen die Ergebnisse ein signifikant höheres Risiko für Venenthrombosen bei Frauen, die orale Kontrazeptiva einnehmen, verglichen mit denjenigen, die keine einnehmen. Allerdings war festzustellen, dass die Präparate je nach Dauer der Einnahme, Zusammensetzung und Dosis unterschiedlich wirken. So war beispielsweise bei Pillen, die nur Progesteron (ein natürliches Gestagen) und kein Östrogen enthielten, kein erhöhtes Thromboserisiko festzustellen. Bei Kombinationspräparaten mit Östrogen und synthetischem Gestagen war die Art des synthetischen Gestagens von Bedeutung. Enthielten sie beispielsweise Desogestrel war das Risiko für eine Venenthrombose signifikant höher als beim Kombinationspräparat mit Levonorgestrel (ebenfalls ein synthetisches Gestagen).
Volltext in englischer Sprache zum kostenfreien Download.
(letzte Aktualisierung am: 05.04.2012)