Zwangsverheiratung
Informationen des Berliner Arbeitskreises gegen Zwangsverheiratung

Details

HerausgeberInBerliner Arbeitskreis gegen Zwangsverheiratung; Berliner Interventionszentrale bei häuslicher Gewalt – BIG
Erscheinungsjahr2010
InternetDowndload als pdf

Kurzbeschrei­bung

"Die vorliegende Broschüre ist vom Berliner Arbeitskreis gegen Zwangsverheiratung erstellt worden. Der Berliner Arbeitskreis gegen Zwangsverheiratung möchte Mädchen und Frauen, die von Zwangsverheiratung bedroht oder betroffen sind, sowie Menschen, die mit ihnen Kontakt haben (Freunde/-innen, Nachbarn/-innen, Lehrer/-innen, Ärzte/-innen ...), informieren und ihnen Möglichkeiten der Unterstützung und Hilfe aufzeigen. Zu den hierfür wichtigen Informationen gehören auch Auszüge aus der relevanten Gesetzgebung einiger möglicher Herkunftsländer.(...)
Das Sich-Wehren gegen eine Zwangsverheiratung ist ein schwieriger, oft langer Prozess. Viele Mädchen und Frauen entziehen sich oder wehren sich gegen eine Zwangsehe nicht oder erst nach Jahren, weil sie Angst vor Racheakten oder physischer und psychischer Gewalt in den Familien haben. Auch ein unsicherer Aufenthaltsstatus, fehlende Sprachkenntnisse, Unkenntnis geltenden Rechts oder fehlendes eigenes Einkommen tragen häufig dazu bei, dass Betroffene nicht in die Öffentlichkeit treten und Schutz suchen oder Hilfe einfordern. Professionelle Beratung und Unterstützung finden Betroffene und Menschen, die ihnen helfen wollen, bei den auf Seite 44–47 aufgeführten Beratungs- und Anlaufstellen." (Vorwort)

(letzte Aktualisierung am: 08.02.2012)

Seitenbeginn

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung / Ostmerheimer Str. 220 / 51109 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
E-Mail: poststelle@bzga.de / E-Mail für Bestellungen von Medien und Materialien: order@bzga.de

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.