Zwangsverheiratung in Deutschland - Anzahl und Analyse von Beratungsfällen
Kurzfassung
Wissenschaftliche Untersuchung im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Details

AutorInMirbach, Thomas; Schaak, Torsten; Triebl, Katrin
HerausgeberInBundesministerium Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
Erscheinungsjahr2011
InternetDownload als Pdf

Kurzbeschrei­bung

Mit der Studie wurde erstmals bundesweit das Wissen von Beratungseinrichtungen über Menschen, die von Zwangsverheiratung bedroht oder betroffen sind, erhoben und systematisch ausgewertet. In den Blick genommen werden, neben der Anzahl der Betroffenen, soziale Hintergründe, Umstände von Zwangsverheiratung sowie spezifische Gruppen von Bedrohten bzw. Betroffenen.
Die Kombination von Erhebungsmethoden hat es ermöglicht, das Thema Zwangsverheiratungen aus dem Blickwinkel unterschiedlicher Perspektiven zu beleuchten. In Deutschland waren überwiegend Menschen mit Migrationshintergrund im Alter zwischen 18 und 21 Jahren von Zwangsverheiratung bedroht und betroffen, in vielen Fällen hatten sie die deutsche Staatsangehörigkeit. Auch zur Betroffenheit von Jungen und Männern enthält die Untersuchung Aussagen.

Die Langfassung der Studie ist in Buchform erschienen unter: Mirbach, Thomas; Schaak, Torsten; Triebl, Katrin (2011) Zwangsverheiratungen in Deutschland. Anzahl und Analyse von Beratungsfällen. Opladen.

(letzte Aktualisierung am: 10.11.2011)

Seitenbeginn

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung / Ostmerheimer Str. 220 / 51109 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
E-Mail: poststelle@bzga.de / E-Mail für Bestellungen von Medien und Materialien: order@bzga.de

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.