No blame approach
Interventionsansatz gegen Mobbing an der Schule
Details
| Internet | www.no-blame-approach.de |
Kurzbeschreibung
"Mobbing stellt im schulischen Alltag Lehrkräfte, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen und das System Schule insgesamt vor große Herausforderungen. Mobbingfälle erweisen sich als schwer auflösbar. Oft genug sieht die betroffene Schule zum Schutz des Mobbing - Opfers nur den Schulwechsel als letzten Ausweg.
Der "No Blame Approach" ist eine noch neue, aber zunehmend angewandte Methode, akutem Mobbing zu begegnen. Der Ansatz wurde Mitte der 80er Jahre in England entwickelt und mit viel Erfolg gegen Mobbing angewandt. Seit März dieses Jahres wird der No Blame Approach in eintägigen Workshops bundesweit im Rahmen eines Kooperationsprojektes von fairaend - Praxis für Konfliktberatung, Mediation, Supervision und Weiterbildung, Köln, und dem Bund für Soziale Verteidigung, Minden, vorgestellt. Das Projekt wird von der Aktion Mensch gefördert. (...)
Die Wirksamkeit des Ansatzes liegt darin begründet, dass - trotz der schwerwiegenden Problematik - vollständig auf Schuldzuweisungen und Strafen verzichtet wird. Vielmehr werden die am Mobbing beteiligten Schüler und Schülerinnen in einen Gruppenprozess einbezogen, der sie konsequent in die Verantwortung für die Behebung des Problems einbezieht. Sie werden als "Helferexperten" angesprochen und so aktiv in den Lösungsprozess eingebunden." (Zitat: Webseite des BMFSFJ)
Die Projektwebseite des informiert über die Zielsetzungen, Methoden und Praxiserfahrungen des Projektes.
Zum Projekt ist auch folgende Publikation erschienen:
Blum, Heike; Beck, Detlef: No Blame Approach. Mobbing-Intervention in der Schule. Praxishandbuch. Fairaend. Köln 2010
(letzte Aktualisierung am: 07.07.2010)