Sexuelle Gewalterfahrungen von Frauen in Sachsen-Anhalt aus Sicht von Fachkräften
Details
| HerausgeberIn | Ministerium für Gesundheit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt; Institut für Psychotherapie und Medizinische Psychologie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg |
| Erscheinungsjahr | 2002 |
| Internet | Dokument als pdf |
Kurzbeschreibung
Im Rahmen des Landesprogramms zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Kinder sollte auch die psychosoziale und medizinische Behandlung von psychisch traumatisierten Frauen nach erfahrener sexualisierter Gewalt eruiert werden.
Folgende drei Teilbereiche wurden untersucht:
- Ermittlung der tatsächlichen Anzahl von Behandlungsbedürftigen,
- Erfassung der stationären Therapiemöglichkeiten für sexuell traumatisierte Frauen in Krankenhäusern in Sachsen-Anhalt,
- Erfassung der ambulanten Beratungs- und Betreuungsmöglichkeiten für sexuell traumatisierte Frauen.
Die Studie wurde vom Institut für Psychotherapie und medizinische Psychologie der Universität Würzburg durchgeführt. Sie beruht auf der Auswertung von standardisierten Fragebögen, die an Ärzte, Krankenhäuser, Psychotherapeuten und Psychologen und andere Institutionen verschickt wurden. Die Rücklaufquote betrug 39,9%. Die Anzahl der betroffenen Frauen kann nur geschätzt werden, dabei zeigt sich zwischen den Institutionen eine hohe Varianz. So nehmen Ärzte im Durchschnitt bei bis zu 0,1% der von ihnen behandelten Patienten überhaupt sexuelle Gewalterfahrung wahr, während die Psychotherapeuten dies zu 8,1% tun.
(Zitat Pressemitteilung des Ministeriums)
Die Studie steht als PDF-Datei unter o.g. Adresse zur Verfügung.
(letzte Aktualisierung am: 22.04.2010)