Pädosexualität ist Gewalt. (Wie) kann die Jugendhilfe schützen?
Details
| HerausgeberIn | Braun, G; Hasebrink, M; Huxoll, M |
| Verlag | Beltz |
| Erscheinungsjahr | 2007 |
| Erscheinungsort | Weinheim |
Kurzbeschreibung
"In der Veröffentlichung wird verschiedenen Fragen zu Pädosexualität, zu denen es noch keine zufriedenstellenden Antworten gibt, nachgegangen:
- Inwiefern können sich Kenntnisse über Entstehungsbedingungen von Pädosexualität auf die präventive Arbeit auswirken?
- Jungen werden häufiger Opfer von pädosexueller Gewalt, Mädchen sind dagegen eher von innerfamilialer sexueller Misshandlung betroffen. Wie nehmen Pädosexuelle Kontakt zu Jungen, aber auch zu Mädchen auf? Welche Erkenntnisse könnten durch eine geschlechtsspezifische Sichtweise gewonnen werden?
- Pädosexuelle füllen oft Lücken und Defizite, die u. a. auch von der Jugendhilfe strukturell verursacht sind. Wie können Strategien und Konzepte aussehen, um diese Lücken zu schließen?
- Wo sind die Grenzen der Jugendhilfe?
- Warum bleiben Kinder und Jugendliche in pädosexuellen Beziehungen und welche psychi-schen Prozesse vollziehen sich bei ihnen?
- Welche Möglichkeiten sehen die Strafverfolgungsbehörden im Hinblick auf Pädosexualität? Wie kann Polizei und Jugendhilfe effektiv kooperieren?
Diese Veröffentlichung bietet einen umfangreichen Einblick in die Thematik der Pädosexualität und bezieht ausführlich den Bereich des sexuellen Missbrauchs in Insitutionen und der damit zusammenhängenden Ausnutzung von Abhängigkeitsverhältnissen ein, der erst in den letzten Jahren Beachtung gefunden hat." (zit. nach der Webseite des IKK-Informationszentrums des Deutschen Jugendinstituts)
(letzte Aktualisierung am: 27.04.2010)