Harmful Traditional Practices and Implementation of the Law on Elimination of Violence against Women in Afghanistan
Traditionsbedingte Gewalt und die Implementierung von Gesetzen gegen Gewalt an Frauen in Afghanistan

Details

HerausgeberInHuman Rights, United Nations Assistance Mission in Afghanistan; Office of the United Nations High Commissioner for Human Rights
Erscheinungsjahr2010
InternetDownload als Pdf

Kurzbeschrei­bung

Auf der Grundlage von Datenerhebungen und Interviews mit Frauen und Männern, Regierungsbeauftragen, Religionsführern und Vertretern/innen der Zivilgesellschaftin in fast allen Provinzen des Landes kommt dieser Bericht zu dem Ergebnis, dass traditionsbedingte Gewalt, u.a. sogenannte Ehrenmorde, die Verheiratung von Mädchen oder die Zwangsverheiratung von Witwen in Afghanistan weit verbreitet sind. Diese Praktiken sind in allen ethnischen Gruppen und sowohl in ländlichen als auch städtischen Regionen gegenwärtig und die schwerwiegendsten verstoßen nicht nur gegen das Afghanische Recht, sondern auch gegen die Sharia. Der Bericht bescheibt auch die Reaktionen von Frauen, z.B. Selbst-Opferung und Flucht und analysiert die Auswirkungen traditionsbedingter Gewalt auf den Zugang von Frauen zu Bildung und zur Gesundheitsversorgung.
Der Bericht fordert die Regierung auf, Gesetze zu Bekämpfung traditionsbedingter Gewalt zu implementieren.

(letzte Aktualisierung am: 14.01.2011)

Seitenbeginn

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung / Ostmerheimer Str. 220 / 51109 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
E-Mail: poststelle@bzga.de / E-Mail für Bestellungen von Medien und Materialien: order@bzga.de

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.