Gewalt
Junge Frau macht mit der Hand Stopp-Zeichen

Gewalt

Gewalt wirkt sich unmittelbar auf die seelische und körperliche Gesundheit aus. Häufig zeigen sich die gesundheitlichen Folgen von Gewalt jedoch erst langfristig. Heute wird Gewalt gegen Frauen als öffentliches Problem wahrgenommen.

Das Frauengesundheitsportal bietet Ihnen aktuelle Meldungen und Veranstaltungstipps zum Thema Gewalt sowie Hinweise zu ausge­wählten Materialien.



Meldungen zum Thema

24.11.2016

Ministerin Steffens: Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter – auch für weibliche Flüchtlinge

Logo Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen

Emanzipationsministerium zeigt Flagge zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Gewalt gegen Frauen ist leider auch in Nordrhein-Westfalen immer noch fast alltäglich: Im Jahr 2015 gab es rund 26.500 Polizeieinsätze allein wegen häuslicher Gewalt. In rund 10.000 Fällen wurden betroffene Frauen an Beratungsstellen vermittelt. Auch weibliche Flüchtlinge haben oft schwere Gewalterfahrungen gemacht - im Herkunftsland oder auf der Flucht nach Deutschland. mehr

23.11.2016

Schweigen brechen heißt: Mut machen!

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen – Aufruf zur Aktion „Wir brechen das Schweigen“

Am 25. November ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Auch in Deutschland nach wie vor ein aktuelles Thema: Jede dritte Frau erlebt mindestens einmal in ihrem Leben Gewalt. Dabei spielen weder Alter noch Herkunft eine Rolle. Dennoch wird viel zu oft über Gewalt gegen Frauen geschwiegen. Die Folge: Betroffene Frauen scheuen sich davor, Hilfe zu suchen oder wissen nicht, an wen sie sich wenden können. mehr

22.11.2016

Wenn das eigene Zuhause nicht sicher ist – Gewalt in Paar­beziehungen

Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig und BKA-Präsident Holger Münch stellen Kriminal­statistische Auswertung zu Gewalt in Partnerschaften vor

Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig und der Präsident des Bundeskriminalamtes Holger Münch haben zum ersten Mal Zahlen vorgestellt, die einen Einblick darüber bieten, in welchem Umfang und mit welchen Ausprägungen Gewalt in Paarbeziehungen bei der Polizei bekannt wird. mehr

22.11.2016

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon: Erklärung zum Internationalen Tag für die Beseitigung der Ge­walt gegen Frau­en und Mäd­chen, 25. No­vem­ber 2016

Regionales Informationszentrum der Vereinten Nationen für Westeuropa (UNRIC)

Endlich gibt es ein weltweit wachsendes Bewusstsein, dass Gewalt gegen Frau­en und Mädchen eine Verletzung der Menschenrechte bedeutet, die Gesund­heit der Menschen bedroht und ein ernstes Hindernis für nach­haltige Entwicklung darstellt. Aber es gibt noch immer mehr, was wir tun können und müssen, um dieses Bewusstsein in echte Vorbeugung und Reaktionen zu verwandeln. mehr

17.11.2016

clio 83 - Körper-Gefühle

Die neue clio setzt sich mit einem Thema auseinander, das in Zeiten des Internets und zunehmender Genitaloperationen eine neue Betrachtung überfällig macht. Nach wie vor sind heute sexualisierte Bilder von Frauen, die Normen erzeugen und mit der Lebensrealität von Frauen nichts zu tun haben, Alltag.
mehr

15.11.2016

Ein Klick – Hilfe auf einen Blick

Hilfsangebote für Frauen, die Gewalt erleben – Neue Online-Plattform liefert schnellen Überblick – Start am 25. November

„Frauen raus aus der Gewalt“ heißt eine neue Plattform, die am 25. November, dem „Internationalen Tag Gewalt gegen Frauen“, online geht: Kurze Video-Clips stellen die acht wichtigsten Einrichtungen, Institutionen und Vereine in Deutschland vor, die Frauen Beratung und Schutz bieten. Ein Klick - Hilfe auf einen Blick. Das Bundesministerium Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie private Stiftungen und prominente Frauen unterstützen das Projekt, das aus einer Website und einem YouTube-Kanal besteht. mehr

09.11.2016

Im Sexualstrafrecht gilt jetzt: Nein heißt Nein!

bff begrüßt den besseren Schutz der sexuellen Selbstbestimmung in Deutschland

In einer historischen Abstimmung hatte der Deutsche Bundestag im Juli 2016 einstimmig eine grundlegende Reform des Sexualstrafrechtes beschlossen. Am 10.11.2016 treten die Neuregelungen in Kraft. mehr

25.10.2016

Am 24. Oktober ist die Aktion "Wir brechen das Schwei­gen“ ge­startet

Noch immer sind in Deutschland tagtäglich Frauen von Gewalt betroffen - egal welchen Alters oder welcher Herkunft. Und trotzdem wird über das Thema viel zu oft geschwiegen. Aus diesem Grund setzt das Hilfetelefon die Mitmachaktion "Wir brechen das Schweigen" 2016 fort. In diesem Jahr soll die Bedeutung des Schwei­gen­brechens für die Gesellschaft und vor allem für die betroffenen Frauen herausgestellt werden. Die Aktion startet am 24. Oktober 2016 unter der Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig. mehr

11.10.2016

"Hinter Türen" – Eine Graphic Novel erzählt von Gewalt gegen Frauen

Heute erscheint online das erste Kapitel der Graphic Novel "Hinter Türen". Darin lenken die mehrfach preisgekrönte Comiczeichnerin Isabel Kreitz und der Illustrator Stefan Dinter den Blick auf eine unbequeme Wahrheit: Gewalt gegen Frauen findet mitten in der Gesellschaft statt, aber viel zu oft wird geschwiegen und weggesehen. mehr

13.09.2016

Kabinett verabschiedet Landesaktionsplan „NRW schützt Frauen und Mädchen vor Gewalt“

Logo Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen

Ministerin Steffens: Wir können Gewalt nicht abschaffen, aber den Schutz davor weiter erhöhen

Die Landesregierung verstärkt ihre Aktivitäten zum Schutz von Frauen und Mädchen vor Gewalt. Mit einem entsprechenden Landes­aktions­plan „NRW schützt Frauen und Mädchen vor Gewalt“, der heute auf Vorschlag von Emanzipationsministerin Barbara Steffens vom Kabinett verabschiedet wurde, bündelt das Land erstmals alle Maßnahmen, die das Ziel haben, präventiv die Entstehung von Gewalt zu verhindern, betroffenen Frauen und Mädchen frühzeitig zu helfen und Umfeld und Hilfesysteme zu sensibilisieren, die Folgen von Gewalt besser zu erkennen. mehr

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Das Bundes­ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat ein bundesweites Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" eingerichtet. Das rund-um-die-Uhr-Beratung­sangebot bietet Betroffenen erstmals die Möglichkeit, sich bundes­weit zu jeder Zeit anonym, kompetent, sicher und barrierefrei beraten zu lassen. Hier finden Sie den Flyer in leichter Sprache. Den Jahresbericht 2015 des Hilfetelefons können Sie hier als PDF herunterladen.

Das BMFSFJ hat gemeinsam mit dem BMJV die Broschüre "Mehr Schutz bei häuslicher Gewalt" ver­öf­fent­licht. Wel­chen Rechtsschutz haben Opfer? Was ist, wenn Kinder betroffen sind? Zu diesen und weiteren Fragen gibt die Broschüre um­fas­send Aus­kunft. Die Informationen stehen auch in Englisch und Türkisch zur Verfügung.

Das Hand­buch soll Betroffen­en Mut machen, sich gegen sexuelle Über­griffe zu wehren. Es richtet sich zugleich an zuständige Person­en im Arbeits- und Ausbildungs­kontext. Es u.a. werden Rechte, Pflichten und Handlungs­perspektiven aufgezeigt - für die jeweilige Situation und berufliche Position.

Die Bundesärztekammer hat die Empfehlungen zum Umgang mit Patientinnen nach weiblicher Genital­ver­stümmelung überarbeitet. Der Flyer informiert über die For­men weiblicher Genital­ver­stüm­melung, die daraus entstehenden Krankheits­bilder sowie über rechtliche Grundlagen und Beratungs­angebote.

Dieses Merkblatt soll einen ersten Überblick darüber geben, wo Sie Hilfe finden und welche Rechte sie haben. Das Dokument steht in mehreren Sprachen zur Verfügung.

Gewalt und Gesundheit ist Themenschwerpunkt in der Januar-Ausgabe des Bund­es­ge­sundheitsblatts. Die Bei­träge erläutern Prä­va­lenzen, Gewaltformen und -folgen sowohl für Kinder als auch für bestimmte Gruppen von Erwachsenen.

Der englischsprachige WAVE (Women Against Violence Europe) Report 2015 bietet Informationen über die Rolle von spezialisierten Hilfs­an­ge­bot­en für Frauen in Europa. Unter anderem eine Dar­stel­lung von Hilfs­an­ge­bot­en in 46 Ländern und Daten zu natio­nal­en Frau­en-Netz­werk­en in Europa.

Am 15. September 2015 start­ete das EU-weite Projekt United to END FGM: "Euro­pean Knowledge Platform for Professionals dealing with Fe­male Genital Mutilation (FGM)“. Ziel des Projektes ist die Erstellung einer mehr­sprach­igen Online-Wis­sens­platt­form über weibliche Gen­i­tal­ver­stüm­melung, die sich haupt­säch­lich an ver­schied­ene Berufsgruppen richten soll, die mit be­trof­fen­en und gefährdeten Mädchen und Frau­en intensiv Kontakt ha­ben. Teil der Wis­sens­platt­form soll auch ein e-learning Kurs für relevante Be­rufs­grup­pen sein, der mit einem Zer­ti­fi­kat ab­ge­schlos­sen werden kann.