Gewalt
Junge Frau macht mit der Hand Stopp-Zeichen

Gewalt

Gewalt wirkt sich unmittelbar auf die seelische und körperliche Gesundheit aus. Häufig zeigen sich die gesundheitlichen Folgen von Gewalt jedoch erst langfristig. Heute wird Gewalt gegen Frauen als öffentliches Problem wahrgenommen.

Das Frauengesundheitsportal bietet Ihnen aktuelle Meldungen und Veranstaltungstipps zum Thema Gewalt sowie Hinweise zu ausge­wählten Materialien.



Meldungen zum Thema

15.02.2017

Deutliches Signal gegen Gewalt an Mädchen und Frauen

Logo DOSB

Auftakt der DOSB-Aktion "Starke Netze gegen Gewalt" in Berlin

„One Billion Rising“ - unter diesem Motto tanzten am Abend des 14. Februar an vielen Orten weltweit Menschen, um sich so gemeinsam gegen Gewalt an Mädchen und Frauen zu er­heben. Auch in Berlin wurde gestern vor dem Brandenburger Tor mit vielen Beteiligten dieses deutliche Signal ausgesendet. mehr

06.02.2017

„Unfassbare Qual­en und see­li­sches Leid“

Weibliche Genitalverstümmelung: Bundes­frau­en­mi­nis­te­ri­um stellt erste Studie mit Zahlen für Deutschland vor

Anlässlich des heutigen Internationalen Tages gegen weibliche Genitalverstümmelung hat das Bundesfrauenministerium erstmals eine empirische Studie mit Zahlen für Deutschland vorgestellt. Demnach leben hierzulande knapp 50.000 Frauen, die Opfer einer Ge­ni­tal­ver­stümmelung geworden sind. Nach Schätzungen sind zwischen 1.500 und 5.700 Mädchen, die in Deutschland leben, davon bedroht. mehr

15.01.2017

"Gewalt gegen Frauen: erkennen und helfen"

In Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat die Zeitbild Stiftung eine erweiterte und aktualisierte Neuauflage des Zeitbild MEDICAL "Gewalt gegen Frauen: erkennen und helfen" herausgegeben. mehr

12.01.2017

Ergänzendes Hilfesystem: Opfer sexueller Gewalt können weiter Hilfe beantragen

Auch das Land Nordrhein-Westfalen ist EHS beigetreten

Wer als Kind oder Jugendlicher im institutionellen Bereich sexuell missbraucht wurde, kann weiterhin Leistungen aus dem Ergänzenden Hilfesystem sexueller Missbrauch (EHS) beantragen. Neben dem Bund haben viele Institutionen die Vereinbarung zur Beteiligung am EHS verlängert: die Evangelische Kirche in Deutschland einschließlich der Diakonie Deutschland, die Deutsche Bischofskonferenz, die Deutsche Ordensobernkonferenz, der Deutsche Caritasverband, das Deutsche Rote Kreuz, der Deutsche Kinderschutzbund, die Arbeiterwohlfahrt, die Freie und Hansestadt Hamburg sowie das Land Berlin. Zudem ist jetzt auch Nordrhein-Westfalen als 14. Bundesland dem EHS beigetreten. mehr

10.01.2017

Dokumentation des Symposions "25 Jahre Gewalt­prävention im vereinten Deutschland – Be­stands­auf­nahme und Zukunfts­per­spektiven"

25 Jahre Gewaltprävention im vereinten Deutschland, die Einberufung der Gewaltkommission der Bundesregierung vor rund 30 Jahren und die Gründung zahlreicher (inter-)nationaler Präventionsorganisationen wie beispielsweise des Deutschen Präventionstages, waren nur drei von vielen weiteren Anlässen dieses vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Symposion am 18. und 19. Februar 2016 an der Alice Salomon Hochschule in Berlin zu veranstalten. Die Ergebnisse des Symposions stehen nun in einer zweibändigen Buchdokumentation sowie in der Onlinedokumentation auf  der Webseite www.gewalt-praevention.info zur Verfügung. mehr

24.11.2016

Ministerin Steffens: Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter – auch für weibliche Flüchtlinge

Logo Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen

Emanzipationsministerium zeigt Flagge zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Gewalt gegen Frauen ist leider auch in Nordrhein-Westfalen immer noch fast alltäglich: Im Jahr 2015 gab es rund 26.500 Polizeieinsätze allein wegen häuslicher Gewalt. In rund 10.000 Fällen wurden betroffene Frauen an Beratungsstellen vermittelt. Auch weibliche Flüchtlinge haben oft schwere Gewalterfahrungen gemacht - im Herkunftsland oder auf der Flucht nach Deutschland. mehr

23.11.2016

Schweigen brechen heißt: Mut machen!

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen – Aufruf zur Aktion „Wir brechen das Schweigen“

Am 25. November ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Auch in Deutschland nach wie vor ein aktuelles Thema: Jede dritte Frau erlebt mindestens einmal in ihrem Leben Gewalt. Dabei spielen weder Alter noch Herkunft eine Rolle. Dennoch wird viel zu oft über Gewalt gegen Frauen geschwiegen. Die Folge: Betroffene Frauen scheuen sich davor, Hilfe zu suchen oder wissen nicht, an wen sie sich wenden können. mehr

22.11.2016

Wenn das eigene Zuhause nicht sicher ist – Gewalt in Paar­beziehungen

Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig und BKA-Präsident Holger Münch stellen Kriminal­statistische Auswertung zu Gewalt in Partnerschaften vor

Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig und der Präsident des Bundeskriminalamtes Holger Münch haben zum ersten Mal Zahlen vorgestellt, die einen Einblick darüber bieten, in welchem Umfang und mit welchen Ausprägungen Gewalt in Paarbeziehungen bei der Polizei bekannt wird. mehr

22.11.2016

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon: Erklärung zum Internationalen Tag für die Beseitigung der Ge­walt gegen Frau­en und Mäd­chen, 25. No­vem­ber 2016

Regionales Informationszentrum der Vereinten Nationen für Westeuropa (UNRIC)

Endlich gibt es ein weltweit wachsendes Bewusstsein, dass Gewalt gegen Frau­en und Mädchen eine Verletzung der Menschenrechte bedeutet, die Gesund­heit der Menschen bedroht und ein ernstes Hindernis für nach­haltige Entwicklung darstellt. Aber es gibt noch immer mehr, was wir tun können und müssen, um dieses Bewusstsein in echte Vorbeugung und Reaktionen zu verwandeln. mehr

17.11.2016

clio 83 - Körper-Gefühle

Die neue clio setzt sich mit einem Thema auseinander, das in Zeiten des Internets und zunehmender Genitaloperationen eine neue Betrachtung überfällig macht. Nach wie vor sind heute sexualisierte Bilder von Frauen, die Normen erzeugen und mit der Lebensrealität von Frauen nichts zu tun haben, Alltag.
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Das Bundes­ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat ein bundesweites Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" eingerichtet. Das rund-um-die-Uhr-Beratung­sangebot bietet Betroffenen erstmals die Möglichkeit, sich bundes­weit zu jeder Zeit anonym, kompetent, sicher und barrierefrei beraten zu lassen. Hier finden Sie den Flyer in leichter Sprache. Den Jahresbericht 2015 des Hilfetelefons können Sie hier als PDF herunterladen.

Das BMFSFJ hat gemeinsam mit dem BMJV die Broschüre "Mehr Schutz bei häuslicher Gewalt" ver­öf­fent­licht. Wel­chen Rechtsschutz haben Opfer? Was ist, wenn Kinder betroffen sind? Zu diesen und weiteren Fragen gibt die Broschüre um­fas­send Aus­kunft. Die Informationen stehen auch in Englisch und Türkisch zur Verfügung.

Das Hand­buch soll Betroffen­en Mut machen, sich gegen sexuelle Über­griffe zu wehren. Es richtet sich zugleich an zuständige Person­en im Arbeits- und Ausbildungs­kontext. Es u.a. werden Rechte, Pflichten und Handlungs­perspektiven aufgezeigt - für die jeweilige Situation und berufliche Position.

Die Bundesärztekammer hat die Empfehlungen zum Umgang mit Patientinnen nach weiblicher Genital­ver­stümmelung überarbeitet. Der Flyer informiert über die For­men weiblicher Genital­ver­stüm­melung, die daraus entstehenden Krankheits­bilder sowie über rechtliche Grundlagen und Beratungs­angebote.

Dieses Merkblatt soll einen ersten Überblick darüber geben, wo Sie Hilfe finden und welche Rechte sie haben. Das Dokument steht in mehreren Sprachen zur Verfügung.

Gewalt und Gesundheit ist Themenschwerpunkt in der Januar-Ausgabe des Bund­es­ge­sundheitsblatts. Die Bei­träge erläutern Prä­va­lenzen, Gewaltformen und -folgen sowohl für Kinder als auch für bestimmte Gruppen von Erwachsenen.

Der englischsprachige WAVE (Women Against Violence Europe) Report 2015 bietet Informationen über die Rolle von spezialisierten Hilfs­an­ge­bot­en für Frauen in Europa. Unter anderem eine Dar­stel­lung von Hilfs­an­ge­bot­en in 46 Ländern und Daten zu natio­nal­en Frau­en-Netz­werk­en in Europa.

Am 15. September 2015 start­ete das EU-weite Projekt United to END FGM: "Euro­pean Knowledge Platform for Professionals dealing with Fe­male Genital Mutilation (FGM)“. Ziel des Projektes ist die Erstellung einer mehr­sprach­igen Online-Wis­sens­platt­form über weibliche Gen­i­tal­ver­stüm­melung, die sich haupt­säch­lich an ver­schied­ene Berufsgruppen richten soll, die mit be­trof­fen­en und gefährdeten Mädchen und Frau­en intensiv Kontakt ha­ben. Teil der Wis­sens­platt­form soll auch ein e-learning Kurs für relevante Be­rufs­grup­pen sein, der mit einem Zer­ti­fi­kat ab­ge­schlos­sen werden kann.