Geschlechtergerechte Zukunft der häuslichen Pflege
Positionspapier von EFiD und Männerarbeit der EKD in Evangelischen Zentrum Frauen und Männer

Details

HerausgeberInEvangelische Frauen in Deutschland e.V. und Männerarbeit der Evangelischen Kirche Deutschland
Erscheinungsjahr2011
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Kurzbeschrei­bung

"Dass viele Aspekte häuslicher Pflege mit Geschlechterungerechtigkeit zu tun haben, darauf verweist das Positionspapiern (...). Das Papier zeigt auf, inwiefern Vereinbarkeit von Beruf und häuslicher Pflege, Gewalt in der häuslichen Pflege, Gesundheitsmaßnahmen für Pflegende, die Situation ausländischer Pflegekräfte sowie die Unterstützung durch Ehrenamtliche mit geschlechtshierarchischer Arbeitsteilung zu tun haben. So sind es Frauen, die die gleichzeitige Herausforderung durch Beruf, Familie und Pflege meistern müssen, und es sind Migrantinnen, die meistens schlecht bezahlt in der häuslichen Pflege arbeiten und flexibel die Lücken füllen, die das deutsche Sozialsystem produziert hat.
Die evangelischen Verbände kritisieren, dass häusliche Pflege mehr als Privatsache angesehen wird denn als gesamtgesellschaftliche Aufgabe und fordern die solidarische Finanzierung der notwendigerweise weiter steigenden Pflegekosten. Eine wichtige politische Aufgabe sehen sie in dem verstärkten Auf- und Ausbau von Pflegenetzwerken, die den zu Pflegenden eine möglichst lange Selbstständigkeit ermöglichen und für sie wie für die pflegenden Angehörigen professionelle Unterstützung bereit halten." (Newsletter des Deuschen Frauenrates)

(letzte Aktualisierung am: 19.07.2011)

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