Wellness, Bodymodification, Kommerzialisierung
impu!se 2/2006, Newsletter zur Gesundheitsförderung

Details

HerausgeberInLandesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen e.V.
Erscheinungsjahr2006
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Kurzbeschrei­bung

"Allein die 243 Millionen (!) Treffer, die der Suchbegriff ›Wellness‹ bei Google ergibt, zeigen, mit welch einem Boom wir es zu tun haben. Prognosen schätzen das Markpotenzial für diesen fast ausschließlich privat finanzierten Sektor auf 20 bis 50 Milliarden Euro Ausgaben pro Jahr in Deutschland. Die unterschiedlichen Zahlen zeigen vor allem eines, dass der Wellnessbegriff relativ schwammig ist und man ihn sehr weit fassen kann, indem man etwa große Teile des Ernährungsmarktes dort einrechnet. (...)
Über die in weiten Teilen der Wirtschaft und den Gesundheitssektor verbreitete Wellness Euphorie hinaus, die vor allem die neue Körperbewusstheit, Dienstleistungs- und Arbeitsmarktpotenziale betrachtet, werden wir hier einige Entwicklungen auch kritisch betrachten. Denn bestimmte Auswüchse des neuen Körperkultes wie Schönheitschirurgie, Bodymodification oder Anabolikakonsum in Fitnessstudios können sogar ausgesprochen gesundheitsgefährdende Wirkungen entfalten. Es fehlt nach wie vor an verbindlichen Qualitätsstandards und Nutzennachweisen für das Gros der Angebote. In diesem Heft geben wir einen Überblick über aktuelle Trends, Nutzen- und Schadenspotenziale, Zielgruppen und Qualitätsbemühungen im Wellness-Sektor. Ein Blick wird dabei auch auf Tattoo und Piercing geworfen, auf deren Bedeutung in einer veränderten Kultur des Aufwachsens und auf die Prävention von möglichen Schäden." (Vorwort des Newsletters)
Einzelne Beiträge gehen auch auf Wellness und Körperbilder im mittleren und höheren Lebensalter ein.

(letzte Aktualisierung am: 12.04.2011)

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