Früherkennung von Darmkrebs
Details
| HerausgeberIn | Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) |
| Erscheinungsjahr | 2009 |
| Erscheinungsort | Köln |
| Internet | HTA-Bericht |
Kurzbeschreibung
Darmkrebs bzw. kolorektales Karzinom ist in Deutschland der zweithäufigste Krebs bei Frauen und Männern. Meist verursachen erst fortgeschrittene Stadien Beschwerden.
Vorsorge erscheint hier daher besonders sinnvoll, um die Prognose zu verbessern und die Sterblichkeit des Karzinoms zu senken.
Um Darmkrebs und seine Vorstufen (Polypen) frühzeitig zu erkennen, existieren verschiedene Verfahren: darunter die konventionelle Koloskopie und die CTC. Der HTA-Bericht untersucht, wie wirksam und wirtschaftlich beide Verfahren sind. Dabei berücksichtigen die Autoren auch ethische, soziale und juristische Aspekte
Ein jetzt vom DIMDI veröffentlichter HTA-Bericht sieht in der Computertomografie-Koloskopie (CTC) noch keine Alternative für die Früherkennung oder Diagnose von Darmkrebs. In beiden Fällen bleibe die konventionelle endoskopische Untersuchung des Dickdarms sowohl medizinisch als auch ökonomisch das günstigere Verfahren. Allerdings könne sich dies aufgrund der raschen Weiterentwicklung der CTC zukünftig ändern. (zitiert in Anlehnung an die Information auf der Homepage)
(letzte Aktualisierung am: 15.06.2011)