West of Scotland Twenty-07 Study: Health in the community (Schottland)
Studie Westschottland in 2007: Gesundheit im Stadtteil
Details
| HerausgeberIn | Medical Research Council (MRC), Social & Public Health Sciences Unit |
| Internet | Webseite der Studie |
Kurzbeschreibung
Die Studie startete 1986 unter der Zielsetzung, Ursachen für Unterschiede in der gesundheitlichen Situation der Studienbeteiligten zu erforschen. In den Blick genommen wurden die sozio-ökonomischen Lebensumstände, Geschlecht, Wohnort und Wohnung, Alter, ethnische Zugehörigkeit und die familiäre Lebenssituation.
In der Grundstruktur wurden 3 Alterskohorten für die Studie rekrutiert, mit einem Generationsabstand von 20 Jahren. Insgesamt nahmen 4.5010 Menschen über einen Zeitraum von 20 Jahren teil. Die letzte Welle für die Datenerhebung begann im Herbst 2007.
In der Studie wurden die Daten sowohl durch Interviews, als auch durch medizinische Untersuchungen erhoben. Parameter waren u.a.
- Subjektive Gesundheitswahrnehmung (u.a. Wohlbefinden und Erkrankungen, chronische Erkrankungen, psychische Erkrankungen, Inanspruchnahme des Gesundheitswesens, Medikamentenkonsum)
- Physische Gesundheit (u.a. BMI, Körperfett, Blutdruck und Puls, Lungenfunktion, Reaktionsfähigkeit)
- Lebensumstände (u.a. Haus-/Wohnungseigentum, Anteil an der Haus- und Familienarbeit, Arbeitsplatz und Arbeitsbedingungen, Gesundheit der Familie, Soziale Netzwerke, Einkommen, wichtige Lebensereignisse)
- Gesundheitsverhalten (u.a. Ernährung, Bewegung, Rauchen, Alkoholkonsum, Konsum illegaler Drogen, Sexualverhalten und Verhütungsmethoden, Inanspruchnahme von Früherkennung, Freizeitverhalten)
- Weltanschauungen und Einstellungen (u.a. Vorstellungen von Gesundheit und Krankheit, Selbstbewusstsein, religiöse Überzeugungen, Ängste, Einstellungen im Hinblick auf Geschlechterrollen und Alter, Lebenszufriedenheit)
- Medizinische Daten im Hinblick auf Risikofaktoren und allgemeinen Gesundheitsstatus.
Gender war einer von 7 Themenschwerpunkten. Ausgangsfrage für die Studie war dabei, Ursachen für geschlechtsspezifische Unterschiede zu erforschen. Ein Fokus lag auf Männlichkeits- und Weiblichkeitskonzepten in der individuellen Lebenseinstellung und Lebensführung.
Eine Zusammenfassung der Ergebnisse für den Bereich Gender siehe auf der Webseite unter Research findings Gender Hier sind auch die Abstracts (zum Teil auch der Volltext) der Veröffentlichungen zusammengestellt, u.a. zu den Aspekten:
- Krankheitswahrnehmung von Frauen
- Geschlechtsunterschiede in der Inanspruchnahme hausärztlicher Versorgung
- Veränderungen in der Gesundheitswahrnehmung im Lebenslauf von Frauen
- Männlichkeitskonzepte und ihr Einfluss auf Herz-/Kreislauferkrankungen
- Geschlecht, Geschlechtsorientierung, Rollenverständnis und psychische Gesundheit in 3 Generationen
- Männlichkeitskonzepte, Sozialschicht und Rauchen bei Männern und Frauen
(letzte Aktualisierung am: 27.02.2012)