Möglichkeiten und Defizite in der Erreichbarkeit ausgewählter Zielgruppen (sozial benachteiligte Frauen und ältere Menschen) durch Maßnahmen und Materialien zur Reduzierung von Medikamentenmissbrauch und -abhängigkeit
Bewertung anhand aktueller Forschungsergebnisse und Beispielen aus der Praxis
Details
| AutorIn | Mohn, Karin/ Plenter, Cornelia |
| HerausgeberIn | Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) |
| Erscheinungsjahr | 2007 |
| Internet | Download Studie |
Kurzbeschreibung
"Medikamentenabhängigkeit ist in Deutschland mit 1,4 Millionen ähnlich häufig wie die Abhängigkeit von Alkohol. Besonders häufig sind Frauen und ältere Menschen betroffen. Nach den vorliegenden Erkenntnissen werden Medikamentenabhängige aber insbesondere durch die Einrichtungen der Suchtkrankenhilfe kaum erreicht und es ist weitgehend ungewiss, ob und wenn ja wo Medikamentenabhängige Hilfe finden können. Vor diesem Hintergrund untersucht der vorliegende Bericht Defizite und Möglichkeiten der Erreichbarkeit von Personen mit Medikamentenmissbrauch bzw. -abhängigkeit unter besonderer Berücksichtigung der als Risikogruppen einzuordnenden sozial benachteiligten Frauen und Menschen höheren oder hohen Alters. Ausgehend von ihrer Verbreitung in der Bevölkerung konzentriert sich diese Untersuchung insbesondere auf rezeptfreie und rezeptpflichtige Schmerzmittel sowie Schlaf- und Beruhigungsmittel aus der Wirkstoffgruppe der Benzodiazepine als den wichtigsten Arzneimittelgruppen mit Missbrauchs- bzw. Abhängigkeitspotenzial." (Zitat: Kurzfassung der Studie)
(letzte Aktualisierung am: 15.06.2011)