Leitlinien zur weiblichen Genitalchirurgie
Konsensuspapier

Details

HerausgeberInBundesministerium für Gesundheit (Österreich); Wiener Programm für Frauengesundheit u.a.
Erscheinungsjahr2009
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Kurzbeschrei­bung

"Die steigende Nachfrage nach weiblichen Genitalkorrekturen ist die Folge einer wachsenden Unzufriedenheit mit dem Aussehen des eigenen Geschlechtsorgans, der mehrere Ursachen zu Grunde liegen. Dazu gehören der Trend zur Entfernung der Intimbehaarung, manipulierte pornographische Darstellungen und die Verlagerung sexueller Unzufriedenheit oder Unsicherheit auf somatische Ursachen. Diese Entwicklung in der Schönheitschirurgie stellt die Gesellschaft vor eine Vielzahl an neuen Problemen ethischer,sexualmedizinischer, psychologischer und juristischer Natur.
Die Absicht des vorliegenden Konsensuspapiers liegt in der Aufstellung einheitlicher Regelungen als Voraussetzungen für die Durchführung von weiblichen Genitalkorrekturen. Der Eingriff wird ausschließlich beim Vorliegen der in diesem Papier erarbeiteten
Kriterien befürwortet." (Konsensuspapier)
Das Papier wurde von wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften in Österreich gemeinsam mit der Wiener Frauengesundheitsbeauftragten, der Frauenabteilung der Stadt Wien und der Wiener Ärztekammer erarbeitet.

(letzte Aktualisierung am: 06.03.2012)

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