Gender in der Pflege : Herausforderungen für die Politik
Wiso Diskurs - Expertisen und Dokumentationen zur Wirtschafts- und Sozialpolitik
Details
| AutorIn | Backes, Gertrud M./ Amrhein, Ludwig/ Wolfinger, Martina |
| HerausgeberIn | Abt. Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung |
| Erscheinungsjahr | 2008 |
| Erscheinungsort | Bonn |
| Internet | Dokument als pdf |
Kurzbeschreibung
"Es ist bekannt, dass die heutige Arbeit im Pflegesektor überwiegend Arbeit von Frauen ist, die sie privat und unbezahlt, in ehrenamtlicher Arbeit, aber auch in Schwarzarbeit, in semiprofessioneller und in professioneller Weise verrichten.
Die dominierende Form der heutigen Versorgung von Pflegebedürftigen ist die häusliche familiäre Betreuung durch Frauen, die sich aber weder in der Statistik noch in der politischen Debatte widerspiegelt." (Einleitung)
Die Expertise zeigt in folgenden Argumentationslinien auf:
- Der Umfang der häuslichen Pflegearbeit wird im extremen Maße unterschätzt.
- Die geschlechtliche Ungleichheit zeigt sich bei Pflegenden und bei Gepflegten.
- Die Pflegeversicherung stabilisiert die Geschlechterhierarchien.
- Professionelle Pflege ist durch Geschlechterhierarchie gekennzeichnet.
Eine weitere Veröffentlichung zum Thema siehe im Frauengesundheitsportal unter: Wenn die Töchter nicht mehr pflegen... Geschlechtergerechtigkeit in der Pflege
(letzte Aktualisierung am: 14.03.2012)