Gender and the social Construction of Illness
Geschlecht und soziale Konstruktion von Krankheit
Details
| AutorIn | Lorber, Judith/Moore, Lisa Jean |
| Verlag | Altamira Press |
| Erscheinungsjahr | 2000 |
| Erscheinungsort | Lanham |
Kurzbeschreibung
"Gender, Ethnie, Kultur, sexuelle Orientierung und soziale Schicht sind Faktoren, die das Auftreten und das Erscheinungsbild von Krankheiten mitbestimmen. Verschiedene Studien belegen, wie sich diese Faktoren auf Symptome, Diagnosen, Behandlungen und auf das Krankheitsverhalten von PatentInnen auswirken. Die Wahrnehmung des Körpers ist demnach nicht neutral, sondern wird sozial konstruiert. Je nach Verhältnissen und Verhalten weist er unterschiedliche Risiken, Schutzfaktoren und Symptome auf. Feministinnen und (Medizin-)Soziologinnen fordern schon seit längerem von der Medizin, diese Bezüge besser zu berücksichtigen. Um die Forderungen nach Chancengleichheit zu erfüllen, müssen medizinische Fachkräfte ihre Blickwinkel reflektieren und die sozialen Welten ihrer Klientel in ihr Denken und Handeln einbeziehen.
Das Buch ist ein Übersichtswerk zum Thema soziale Ungleichheiten im Gesundheitswesen. Es liefert Hinweise, wo Veränderungen ansetzen können und eignet sich besonders für Personen, die in diesem Berufsfeld tätig sind. Die gut verständlichen Beispiele beschreiben Mängel und Lücken im Gesundheitssystem. Sie zeigen auf, wo dringender Handlungsbedarf besteht, wenn die Forderung nach Chancengleichheit mehr als ein Lippenbekenntnis sein soll." (Zitat: Susanne Halblützel, suha gesundheitsförderung & prävention, Uster, in: Aids Infothek, Das Magazin der Aids Info Docu Schweiz, 15. Jahrgang 2003)
(letzte Aktualisierung am: 04.08.2010)