Women and health: today's evidence tomorrow's agenda
Frauen und Gesundheit: Befunde der Gegenwart - Agenda der Zukunft
Details
| AutorIn | AbouZahr, Carla/ de Zoysa, Isabelle/ Moreno, Claudia García |
| HerausgeberIn | World Health Organization (WHO) |
| Erscheinungsjahr | 2009 |
| Internet | Webseite zum Download des Berichts und weiterer Materialien |
Kurzbeschreibung
Dieser Bericht stützt sich auf die aktuell verfügbaren Daten, um eine globale Bestandsaufnahme zur Gesundheit von Frauen und Mädchen zu leisten und um auf die Folgen und die Kosten aufmerksam zu machen, die entstehen, wenn die Gesundheitsbedürfnisse von Frauen an Schnittpunkten im Lebenslauf nicht berücksichtigt werden.
Der Bericht ist strukturiert in Lebensphasen und ihre spezifische Bedeutung für die Gesundheit: frühe Kindheit (ca. 0 bis 9 Jahre), Adoleszenz (10 - 19 Jahre), Erwachsenenalter (20-59, einschließlich des reproduktiven Lebensalters von 15-44 Jahren) und Alter (ab 60 Jahren). Der Ansatz zielt drauf, ein besseres Verständnis dafür zu schaffen, wie Interventionen insbesondere in den frühen Lebensphasen sich auf die Gesundheit im späteren Leben auswirken.
Datenbasis des Berichtes sind in erster Linie WHO Datenbanken und Publikationen, darüber hinaus wurden Publikationen von anderen UN Organisationen berücksichtigt. Diese Quellen (im Text ausgewiesen) stehen auch für weiterführende Informationen zur Datensammlung und zu Methoden der Datenanalyse zur Verfügung.
Obwohl der Bericht eine Wissensbasis zur Verfügung stellt, beansprucht er keine Vollständigkeit, sondern macht im Gegenteil auf deutliche Wissenslücken im Bereich der Frauengesundheit aufmerksam.
Zum Teil vergleicht der Bericht Frauen und Männer, doch in erster Linie konzentiert er sich auf gesundheitliche Unterschiede in der Gesundheit und Gesundheitsversorgung von Frauen und Mädchen in unterschiedlichen Lebenslagen. Er beleuchtet das Zusammenspiel von biologischen und sozialen Determinanten der Frauengesundheit und stellt die Geschlechterungleichheit als wesentliche Ursache dafür heraus, dass Frauen höheren Gesundheits- und Lebensrisiken ausgesetzt sind - wenn sie z.B. nur einen beschränkten Zugang zur Gesundheitsversorgung und zu Gesundheitsinformationen haben.
Der Bericht hebt die Notwendigkeit für eine vielseitige gesellschaftliche Teilhabe von Frauen hervor, sowohl in ihren produktiven als auch reproduktiven Rollen; und sowohl als Konsumentinnen als auch - mindestens ebenso wichtig - Anbieterinnen von Gesundheitsversorgung. Auf dieser Grundlage fordert der Bericht grundlegende Reformen um sicherzustellen, dass die Gesunheitssysteme besser auf die Bedürfnisse von Mädchen und Frauen ausgerichtet sind. (übersetzt nach der Einführung)
Zum Bericht wurde auch ein Fact Sheet erstellt, dass die Kernergebnisse und die Schlüsselforderungen der WHO zusammenfasst. Es steht (in englischer Sprache) online zur Verfügung unter: Women's Health (2009)
(letzte Aktualisierung am: 20.12.2011)