Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS)

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HerausgeberInRobert Koch-Institut (RKI)
InternetWebseite des Robert Koch-Instituts

Kurzbeschrei­bung

Die KiGGS-Studie des Robert Koch-Instituts aus den Jahren 2003 bis 2006 war die erste bundesweit repräsentative Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Im Rahmen des Gesundheitsmonitorings ist eine Fortsetzung als Langzeitstudie und die Durchführung weiterer Folgeuntersuchungen vorgesehen.
Mit "KiGGS Welle 1" setzt das Robert Koch-Institut die KiGGS-Basiserhebung fort- Die Datenerhebungen erfolgen diesmal als Telefoninterviews und werden erneut in den 167 Studienorten der KiGGS-Baiserhebung zwischen 2009 und 2012 durchgeführt. Mehr Informationen siehe unter: KiGGS Welle 1. Hier kann u.a. die detaillierte Projektbeschreibung heruntergeladen werden.


Auf der Webseite des Surveys sind die Veröffentlichungen des RKI im Zusammenhang mit dieser Basisstudie zusammengestellt. Sie können hier als PDF heruntergeladen und kostenfrei bestelt werden.

Dies sind:
Robert Koch-Institut (Hg.) (2008) Beiträge zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Lebensphasenspezifische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland Bericht für den Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen.
"Die lebensphasenbezogene Betrachtungsweise (frühes Kindesalter, Schul- und Jugendalter) unter Berücksichtigung sozialer Gegebenheiten (z.B. sozioökonomischer Status, Migrationshintergrund, Wohnregion) leistet einen Beitrag zur kontinuierlichen und problemorientierten nationalen Gesundheitsberichterstattung zu Kindern und Jugendlichen und liefert Ansatzpunkte für präventiv orientierte Maßnahmen."

Robert Koch-Institut; Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (Hg.) (2008) Erkennen – Bewerten – Handeln: Zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland
"Die Analysen ermöglichen eine aktuelle Zustandsbeschreibung der Kindergesundheit in Deutschland. Es werden Aussagen zu gesundheitsfördernden Einflüssen einerseits und gesundheitlichen Risikofaktoren andererseits getroffen. Folgende Schwerpunkte werden thematisiert: Subjektive Gesundheit, Gesundheitsverhalten, Umweltfaktoren wie Lärm, Gesundheit und soziale Ungleichheit sowie Inanspruchnahme des Gesundheitssystems (z.B.Impfungen, Arzneimittelkonsum).
Beim Erarbeiten von Handlungsempfehlungen wurde das epidemiologische Wissen des Robert Koch-Institutes und das Präventions- und Interventionswissen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zusammengeführt."

Robert Koch-Institut (Hg.) (2008) Beiträge zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS) 2003–2006: Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund in Deutschland Bericht im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit.
"Anhand verschiedener Aspekte der Gesundheit und des Gesundheitsverhaltens wird gezeigt, dass trotz des Aufwachsens eines sehr großen Teils der Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund in sozial benachteiligter Lage nicht generell von einer prekäreren gesundheitlichen Situation gesprochen werden kann. So scheinen Gesundheitsressourcen in Form gesundheitsfördernder kultureller Muster der Lebensführung zu bestehen, die sich beisielsweise in einem günstigeren Stillverhalten von Müttern oder einem niedrigeren Tabak- und Alkoholkonsum von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zeigen."
Alle Zitate: Webseite des RKI

Zu Kiggs siehe auch die Webseite des Surveys: www.kiggs.de sowie die Strategie der Bundesregierung zur Förderung der Kindergesundheit, die u.a. Daten der Studie zur Verfügung stellt.

(letzte Aktualisierung am: 16.12.2011)

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