Östrogen-Gestagen-Kombination steigert Brustkrebssterblichkeit
Details
| HerausgeberIn | Bundesärztekammer und kassenärztliche Bundesvereinigung |
| Verlag | Deutscher Ärzte-Verlag |
| Erscheinungsjahr | 2010 |
| In | Deutsches Ärzteblatt |
| Internet | Meldung über Studienergebnis |
Kurzbeschreibung
Die Nachricht im Deutschen Ärzteblatt bezieht sich auf eine weitere Auswertung des Östrogen-Gestagen-Arm der so genannten WHI-Studie wurde, die 2002 vorzeitig beendet wurde, weil es unter dieser Hormontherapie nach im Durchschnitt 5,6 Jahren zu einem Anstieg der Brustkrebserkrankungen gekommen war.
Die meisten Frauen stimmten einer Nachbeobachtung nach Studienende zu, die 7,9 Jahre umfasst. Die jetzigen Studienergebnisse beziehen sich auf Ergebnisse dieser Nachbeobachtungsphase.
In dieser Zeit wurden in der Gruppe ehemaliger Homonanwenderinnen im Vergleich zur Gruppe ehemaliger Plazeboanwenderinnen vermehrt Brustkrebserkrankungen und häufiger Lymphknotenbefall gefunden; die Sterblichkeit für Brustkrebs und die so genante Gesamtsterblichkeit war bei ehemaligen Hormonanwenderinnen erhöht.
Hier steht der Abstrakt der Originalveröffentlichung in englischer Sprache zur Verfügung.
(letzte Aktualisierung am: 15.06.2011)