Früherkennung von Brustkrebs
Eine Entscheidunghilfe für Frauen

Details

AutorInAlbert, Ute-Susann u. a.
HerausgeberInLeitlinienprogramm d. AG der Wiss. Medizinischen Fachgesellschaften, Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe
Erscheinungsjahr2010
InternetEntscheidungshilfe

Kurzbeschrei­bung

Gesetzlich versicherte Frauen in Deutschland haben ab dem Alter von 30 Jahren Anspruch auf regelmäßige Brustkrebs- Früherkennungsuntersuchungen. Ausführliche Informationen über die verfügbaren Angebote enthält die Broschüre „Früherkennung von Brustkrebs – Eine Entscheidungshilfe für Frauen“.

Sie ist kostenlos erhältlich bei der Deutschen Krebshilfe unter der Telefonnummer 02 28/7 29 90-0.

Krebs-Früherkennungsuntersuchungen haben das Ziel, Tumoren in möglichst frühen Entwicklungsstadien aufzuspüren. Denn früh erkannt haben viele Krebserkrankungen eine hohe Heilungschance. Außerdem ist die Behandlung schonender, als wenn sich bereits Tochtergeschwülste gebildet haben. Früherkennungsuntersuchungen werden jedoch durchaus auch kritisch betrachtet, denn sie können Nachteile oder Risiken haben. So ist es beispielsweise möglich, dass eine Krebserkrankung übersehen wird („falsch-negatives Ergebnis“) oder dass aufgrund der Untersuchungsbefunde ein Krebsverdacht geäußert wird, der sich dann bei weiteren Abklärungsmaßnahmen als unbegründet herausstellt („falsch-positives Ergebnis“).

Brustkrebs ist die häufigste Tumorerkrankung bei Frauen. Früh erkannte Stadien haben eine Heilungschance von über 90 Prozent. Daher ist es wichtig, dass sich jede Frau über die für sie geeigneten Früherkennungsmöglichkeiten informiert und sich anschließend für oder gegen einzelne Untersuchungsmethoden entscheidet. Die neue Broschüre stellt daher Nutzen und Risiken der Tastuntersuchung, des Ultraschalls, der Röntgenuntersuchung (Mammographie) sowie der Kernspintomographie dar.

Um die Entscheidungsfindung zu erleichtern, wurden alle derzeit verfügbaren wissenschaftlichen Forschungsergebnisse zum Thema Brustkrebs-Früherkennung zusammengetragen, ausgewertet und allgemeinverständlich zusammengefasst. Im Rahmen eines umfangreichen Kommentierungsprozesses haben zahlreiche Fachexperten die Leitlinie bearbeitet. Die Texte der „Entscheidungshilfe für Frauen“ wurden anschließend im Rahmen einer qualitativen Studie evaluiert und an die Informationsbedürfnisse von Frauen angepasst. (Zitiert nach Deutsche Krebshilfe)

(letzte Aktualisierung am: 12.04.2011)

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