Rauchen. Gewicht. Bewegung. Früherkennung
Zielgruppen für Prävention und Gesundheitsförderung im Land Bremen
Eine geschlechtervergleichende Auswertung der Bremer Umfrage GESUNDHEIT!
Zweiter Ergebnisbericht einer Umfrage bei Bürgerinnen und Bürgern in Bremen und Bremerhaven
Details
| AutorIn | Jahn, Ingeborg u.a. (Bremer Institut für Präventionsforschung und Sozialmedizin (BIPS)) |
| HerausgeberIn | Der Senator für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales Referat 30 Bahnhofsplatz |
| Erscheinungsjahr | 2006 |
| Internet | Download als Pdf |
Kurzbeschreibung
"Die Ergebnisse zeigen einerseits, dass auch für das Land Bremen die im Rahmen der Diskussion um soziale Ungleichheit und Gesundheit hervorgehobenen Einflussfaktoren bzw. Zielgruppen von Bedeutung sind: Insbesondere werden im Hinblick auf die untersuchten Komplexe häufig Personen mit niedrigen Bildungsabschlüssen hervorgehoben. Es zeigt sich andererseits auch, dass der Bildungsabschluss (hier verwendet als Indikator für „Soziale Schicht“) nicht immer die wichtigste Rolle spielt, sondern dass bisweilen andere Aspekte der sozialen Lage in den Vordergrund treten.
Im Hinblick auf das Risikoverhalten (Rauchen, wenig Bewegung, Übergewicht/Adipositas) wurden z.B. ältere verwitwete Männer, allein lebende Männer, geschiedene Frauen sowie nicht erwerbstätige Frauen und Männer hervorgehoben.
Die Anteile an Personen, die sich nicht an der Zahnvorsorge beteiligen, sind überdurchschnittlich hoch bei jüngeren und älteren Frauen mit niedrigen Bildungsabschlüssen sowie bei älteren ledigen und verwitweten Männern sowie nicht erwerbstätigen ännern jüngerer und mittlerer Altersgruppen.
In Bezug auf die gesundheitliche Lage zeigt sich erwartungsgemäß eine deutliche Abhängigkeit vom Alter. Doch auch hier gibt es weitere Differenzierungen: So ist der Anteil von Frauen, die ihren Gesundheitszustand als weniger gut/schlecht beschreiben, bei den nicht erwerbstätigen Frauen mittleren Alters ähnlich hoch wie bei den älteren Frauen. Vergleichsweise hohe Anteile an Personen, die ihren Gesundheitszustand als weniger gut/schlecht beschreiben, fanden wir zum Beispiel auch bei erwerbstätigen verwitweten Männern mit niedrigen bis mittleren Bildungsabschlüssen und bei allein lebenden Männern. Weiterhin gibt es Hinweise, dass Frauen und Männer, die ihre eigenen Handlungsmöglichkeiten in Bezug auf ihre Gesundheit als eher gering einschätzen, ungünstigere Werte in Bezug auf die untersuchten Gesundheitsaspekte hatten als Personen, die diese eher als hoch bewerten." (Zitat: aus der Kurzfassung des Berichtes)
(letzte Aktualisierung am: 19.12.2011)