Warum ist Alkohol ein Risiko für die Gesundheit?
Die Themen Alkohol und Alkoholmissbrauch haben eine wichtige gesundheitliche Bedeutung: In unserer Gesellschaft ist Alkohol das am weitesten verbreitete und am häufigsten konsumierte legale Suchtmittel. Bei übermäßigem Genuss wirkt Alkohol als Zellgift und verursacht sowohl körperliche als auch psychische Schäden. Menschen, die regelmäßig und viel Alkohol konsumieren, haben besonders hohe Gesundheitsrisiken. Typische Langzeitfolgen sind zum Beispiel Leberschäden, körperliche und psychische Abhängigkeit und ein erhöhtes Krebsrisiko. Darüber hinaus zeigen alkoholkranke Menschen häufig weitere psychische Erkrankungen, z.B. Ängste und Depressionen.
Was bedeutet ein übermäßiger Alkoholkonsum für Frauen?
Lange Zeit galten Alkoholstörungen als ein eher männliches Problem, da Männer verhältnismäßig mehr Alkohol konsumieren und häufiger alkoholabhängig sind als Frauen. Die folgenden Zahlen verdeutlichen jedoch, dass Alkoholmissbrauch auch bei Frauen ein relevantes Gesundheitsproblem ist:
In Deutschland sind 1,3 Prozent der weiblichen Bevölkerung alkoholabhängig. Weitere 5,7 Prozent konsumieren Alkohol in riskanten und 1,3 Prozent in schädlichen Mengen. Etwa 1 von 100 Frauen, die sich in stationärer Behandlung im Krankenhaus befindet, wird wegen einer alkoholbezogenen Erkrankung therapiert.
Übermäßiger Alkoholkonsum führt bei Frauen schneller zu psychischen und körperlichen Schäden als bei Männern. Das hat folgende Gründe:
Vor dem Hintergrund dieser Fakten ist das Ziel des Frauengesundheitsportals, Informationen zum Thema „Frauen und Alkohol“ zu sammeln und sowohl Fachleuten als auch interessierten Laien und Betroffenen zugänglich zu machen.
Quellen:
Die Jugendkampagne „Alkohol? Kenn dein Limit“ informiert Jugendliche und junge Erwachsene über die gesundheitlichen Gefahren von hohem Alkoholkonsum und sensibilisiert für einen verantwortlichen Umgang mit Alkohol.
In der Broschüre werden mit je einem Kapitel Alkohol- und Tabakkonsumentinnen und all jene Frauen, die psychotrope Medikamente gebrauchen, angesprochen. Im Vordergrund stehen Informationen zu den Risiken des individuellen Konsums und die Bedeutung gesunder Lebensführung. Darüber hinaus finden sich Hinweise zu Verhaltensänderungen und möglichen Ansprechpartnern, die Leserinnen unterstützen können.
Kostenpflichtiges Verzeichnis von stationären Einrichrungen zur Behandlung und Betreuung suchtkranker Menschen.
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