Berlin. Zusammen mit betroffenen Frauen machten die Organisationen mit einer Straßentheater-Aktion vor dem Bundesgesundheitsministerium in Berlin auf das tabuisierte Thema aufmerksam.
In Deutschland leben nach Berechnungen von TERRE DES FEMMES über 20.000 Frauen, die von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen sind. Meist ohne Narkose und unter unhygienischen Bedingungen wurden ihnen Klitoris und Teile der Schamlippen entfernt. Viele leiden lebenslang unter den Folgen der Praxis, die sie als Mädchen in ihrem meist afrikanischen Herkunftsland über sich ergehen lassen mussten.
Bislang ist weibliche Genitalverstümmelung in Deutschland nicht im medizinischen Diagnoseschlüssel enthalten. Krankenkassen sind daher oft nicht bereit, die Kosten für die Behandlungen und Beratungsgespräche zu übernehmen. Damit sich dies ändert, starteten TERRE DES FEMMES und das Berliner Familienplanungszentrum Balance 2010 eine Unterschriftenaktion.
Mehr Informationen finden Sie unter: http://frauenrechte.de/...
Zitiert nach Presseinformation von Terre des Femmes vom 24.08.2011
Weitere Informationen zu genitaler Verstümmelung finden Sie hier im Frauengesundheitsportal unter www.frauengesundheitsportal.de/themen/gewalt/genitale-verstuemmelung/
ISHEID 2012 - International Symposium HIV and Emerging Infectious Diseases
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