Im Sommer können wir sie wieder voll genießen: die Sonne. Viele Menschen machen sich beim Sonnenbad am Strand oder im Garten aber auch Gedanken um langfristige Folgen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben in den letzten Jahrzehnten eine Reihe von Faktoren identifiziert, die Hautkrebs begünstigen. Zuviel Sonne ist der Hauptverdächtige, aber Sonne alleine erklärt nicht, warum manche Menschen an Hautkrebs erkranken und viele nicht.
Es gibt viele verschiedene Hautkrebsarten, die Mehrzahl davon ist vergleichsweise harmlos. Die meisten Menschen mit Hautkrebs haben einen sogenannten Basalzellkrebs, der fast immer erfolgreich behandelt werden kann. Eine andere Form ist der Stachelzellkrebs. Er ist weniger häufig, dafür aber gesundheitlich problematischer. Wenn von Hautkrebs die Rede ist, denken die meisten Menschen jedoch an das maligne (bösartige) Melanom, den sogenannten „schwarzen Hautkrebs“. Auch ein Melanom kann häufig mit einem kleinen Hautschnitt vollständig entfernt werden. Doch es gibt auch Melanome, die bei Diagnose schon weiter fortgeschritten sind und lebensbedrohlich werden.
Die meisten Menschen erkranken aber nie an einem gefährlichen Hautkrebs, insbesondere Melanome sind relativ selten.
Bei aller Sorge um Krebs darf man aber nicht vergessen, dass die Sonne für uns unentbehrlich ist: Unser Körper benötigt UV-Licht, um Vitamin D zu bilden, das für die Knochenbildung nötig ist. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gehen derzeit außerdem der Vermutung nach, dass eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D vor verschiedenen anderen Krebsarten schützen und das Leben verlängern kann. [1] [2] [3] Und nicht zuletzt spielen Sonne und frische Luft für unser Wohlbefinden eine entscheidende Rolle. Es gilt also, das richtige Maß zu finden, um Sommer und Sonne entspannt zu genießen.
In diesem Artikel erfahren Sie, wie wahrscheinlich es ist, an Hautkrebs zu erkranken. Er beschreibt, wie Sie zu viel Sonne vermeiden können und was das Hautkrebs-Früherkennungsprogramm der gesetzlichen Krankenkassen bietet. Die ABCDE-Regel und die Suche nach einem „hässlichen Entlein“ können Ihnen helfen, selbst auffällige Hautveränderungen zu entdecken.
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ISHEID 2012 - International Symposium HIV and Emerging Infectious Diseases
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