Sich mehr zu bewegen kann helfen, den Blutdruck zu senken.
Bei Bluthochdruck (Hypertonie) stehen die Blutgefäße unter einem erhöhten Druck. Dies verursacht nicht unbedingt spürbare Beschwerden. Über Jahre hinweg kann ein erhöhter Blutdruck allerdings das Herz und die Gefäße schädigen und zu Gesundheitsproblemen führen. So bekommen Menschen mit Bluthochdruck häufiger Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkte und Schlaganfälle. In Deutschland hat fast die Hälfte aller Erwachsenen einen hohen Blutdruck - Männer etwas häufiger als Frauen. Die meisten Menschen mit Hypertonie haben einen sogenannten primären Bluthochdruck. Das bedeutet, dass sich keine Erkrankung finden lässt, die für den Bluthochdruck verantwortlich ist.
Wird der Blutdruck gemessen, so erhält man zwei Werte: einen oberen, der als systolischer Blutdruck bezeichnet wird, und einen unteren Wert, den diastolischen Blutdruck. Man spricht von erhöhten Blutdruckwerten, wenn entweder der systolische Wert bei mindestens zwei Blutdruckmessungen an unterschiedlichen Tagen über 140 mmHg liegt, wenn der diastolische Wert jeweils höher als 90 mmHg ist, oder wenn sowohl der obere als auch der untere Wert bei mehreren Messungen an verschiedenen Tagen erhöht sind. Die Maßeinheit mmHg bedeutet "Millimeter Quecksilbersäule". Mehr über den Blutdruck und wie er gemessen wird, erfahren Sie hier.
Möglichkeiten der Blutdrucksenkung
Zusätzlich zu Medikamenten gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Blutdruck dauerhaft zu senken. So wird beispielsweise empfohlen, auf sein Gewicht zu achten oder sparsam mit Salz umzugehen. Wie sich eine Gewichtsabnahme auf den Blutdruck auswirken kann, erfahren Sie hier. Ob es etwas nützt, sich kochsalzarm zu ernähren, lesen Sie hier. Hier beschrieben wir, welchen Nutzen verschiedene blutdrucksenkende Arzneimittel haben.
Ärztinnen und Ärzte empfehlen neben anderen Maßnahmen, sich regelmäßig zu bewegen, um langfristig den Blutdruck zu senken. Studien zeigen, dass Menschen, die sich viel bewegen, seltener einen Bluthochdruck entwickeln als Menschen, die sich wenig bewegen.
Mehr Informationen zum Thema "Bluthochdruck" finden Sie unter www.gesundheitsinformation.de/....
Ein Spezial "Bluthochdruck" beantwortet Ihnen häufig gestellte Fragen.
Zitiert nach Gesundheitsinformation.de
ISHEID 2012 - International Symposium HIV and Emerging Infectious Diseases
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung / Ostmerheimer Str. 220 / 51109 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
E-Mail: poststelle@bzga.de / E-Mail für Bestellungen von Medien und Materialien: order@bzga.de
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.