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24.10.2011
Salomon Neumann Medaille für Bundesverband der Frauengesundheitszentren

Die Deutsche Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) verlieh  Frau Professorin Dr. phil. Ulrike Maschewsky-Schneider und dem Bundesverband der Frauengesundheitszentren e.V. "in Würdigung ihrer wissenschaftlichen und praktischen Verdienste zur Förderung der Frauengesundheit" die von der Gesellschaft gestiftete Salomon Neumann Medaille. Die DGSMP ehrt mit dieser Medaille größte Verdienste um die Förderung von Wissenschaft und Praxis der Sozialmedizin. Sie wird seit 1986 verliehen, 2011 war erst das zweite Mal, dass Frauen geehrt wurden.
Der Bundesverband der Frauengesundheitszentren e. V. wurde am 4. April 1987 gegründet. Die Ziele sind, neben der verbandsinternen Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit, die Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege und die gesundheitliche Aufklärung und Bildung für Mädchen und Frauen.
Die Frauengesundheitszentren setzen sich für eine qualitätsgesicherte und frauengerechte Gesundheitsversorgung sowie gesundheitliche Prävention ein. Sie verstehen sich als professionelle und unabhängige Informations- und Beratungsstellen, die ratsuchende Frauen dabei unterstützen, informierte Entscheidungen zu treffen und ihren individuellen Weg im Umgang mit Beschwerden und Krankheiten zu finden. In ihrer Laudatio würdigte die Professorin Ilona Kickbusch die 16 Frauengesundheitszentren in Deutschland, die "sich stets am Schnittpunkt zur Politik bewähren als Vertreterinnen von Fraueninteressen in Gesundheit und Medizin" und erklärte sie zu "Women’s Health Heroes".

Pressemitteilung zitiert nach www.ffgz.de.

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