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18.01.2011
Brüchen vorbeugen

Wer von einer Knochendichtemessung profitieren kann?

Frauen nach den Wechseljahren haben ein erhöhtes Risiko für brüchige Knochen. Medikamentöse Behandlungen können die Knochen stärken und das Risiko für einen Bruch senken. Ob Frauen von Medikamenten profitieren können, lässt sich durch eine Messung der Knochendichte abschätzen.

Bei einer Osteoporose werden die Knochen brüchig und schwächer, vor allem weil das Knochengewebe an Substanz verliert. Osteoporotische Knochen brechen viel leichter als gesunde: Selbst ein kleiner Sturz kann zu einem Knochenbruch oder Riss führen. Am häufigsten ist die primäre Osteoporose, die auf keine bestimmte Ursache zurückzuführen ist. Hiervon sind vor allem Menschen mit Risikofaktoren betroffen, wie zum Beispiel Frauen nach den Wechseljahren.

Manchmal haben brüchige Knochen auch eine bestimmte Ursache, zum Beispiel eine Erkrankung wie Rheuma oder eine Schilddrüsenüberfunktion. Menschen, die über einen längeren Zeitraum Kortisonpräparate einnehmen, neigen ebenfalls zu brüchigen Knochen. Dann spricht man von einer sekundären Osteoporose. In unserem Merkblatt können Sie mehr darüber erfahren, was bei Osteoporose in den Knochen passiert und welche anderen Risikofaktoren es für brüchige Knochen gibt.

Wie die Knochendichte bestimmt wird

Es gibt verschiedene Tests, mit denen man feststellen kann, ob jemand brüchige Knochen hat. Als zuverlässigste Untersuchungsmethode gilt die sogenannte Doppelröntgen-Absorptiometrie (DXA). Hierbei werden bestimmte Knochen, etwa der Oberschenkelhals oder die Lendenwirbel, mit schwachen Röntgenstrahlen durchleuchtet. Anhand der Strahlung, die die Knochen durchlassen, kann die Knochendichte bestimmt werden: Bei einer geringen Knochendichte gelangen mehr Strahlen durch den Knochen als bei einer hohen Knochendichte.

Mehr Informationen zum Thema "Knochenbrüche" finden Sie unter www.gesundheitsinformation.de/....

Zitiert nach Gesundheitsinformation.de

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