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13.05.2011
Brustkrebs mit Metastasen im Skelett

Können Bisphosphonate Knochenbrüchen vorbeugen?

Frauen mit Brustkrebs-Metastasen im Skelett können durch die Einnahme von Bisphosphonaten Knochenbrüchen vorbeugen. Ob ein bestimmtes Medikament besonders wirksam ist, ist bisher nicht bekannt.

Metastasen in den Knochen sind eine gefürchtete Folge von fortgeschrittenem Brustkrebs. Sie entstehen, weil sich Zellen des Krebses irgendwo im Skelett ansiedeln und dort zu wachsen beginnen. Durch das Wachstum kann der Knochen so geschwächt werden, dass es zu schmerzhaften Brüchen kommt.

Auf der Suche nach Möglichkeiten, Frauen mit fortgeschrittenem Brustkrebs vor solchen Brüchen zu schützen, haben Forscherinnen und Forscher in den letzten Jahren sogenannte Bisphosphonate in einer Reihe von Studien erprobt. Von diesen Wirkstoffen ist bekannt, dass sie den Abbau von Knochen abbremsen können.

Um Nutzen und Nebenwirkungen dieser Medikamente für Frauen mit Brustkrebs-Metastasen beurteilen zu können, haben Wissenschaftler des internationalen Forschungsnetzwerks Cochrane Collaboration nach entsprechenden Studien gesucht. Sie fanden 21 Studien mit knapp 7200 Teilnehmerinnen und werteten die Behandlungsergebnisse systematisch aus.

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