Am 7. März wurde anlässlich des 100. Internationalen Frauentags die Auslobung des Helene-Weber-Preises 2011 bekannt gegeben. Mit dem Preis zeichnet Bundesfamilienministerin Kristina Schröder Frauen aus, die sich auf besondere Weise in der Kommunalpolitik verdient gemacht haben. "Mit dem Helene-Weber-Preis machen wir sichtbar, was sich zum Positiven verändert, wenn sich ideenreiche Frauen politisch engagieren", betonte Kristina Schröder.
"Die Sturheit und das Engagement starker Frauen wie Helene Weber haben den Weg für die Gleichstellung von Frauen in der Politik und der Gesellschaft bereitet. Unsere Aufgabe ist es jetzt, diesen Weg konsequent weiter zu gehen", sagte die Bundesfamilienministerin.
Helene-Weber-Preis
Der Helene-Weber-Preis wurde erstmals 2009 zum 60. Jahrestag des Grundgesetzes verliehen. Der Preis richtet sich an kommunalpolitische "Einsteigerinnen", die noch nicht länger als zwei Legislaturperioden ein Mandat in der Kommune inne haben. Das Vorschlagsrecht liegt bei den Abgeordneten des Deutschen Bundestages. Eine hochrangig besetzte Jury wählt aus diesen Vorschlägen 15 Preisträgerinnen aus. Die Auszeichnung ist nach Helene Weber, einer der "Mütter des Grundgesetzes" benannt.
Alle 15 Preisträgerinnen erhalten ein individuelles Coaching durch die Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft. Der Hauptpreis ist in diesem Jahr mit 10.000 Euro dotiert und kann von der Gewinnerin in ein kommunalpolitisches Projekt ihrer Wahl investiert werden. Die Verleihung des 2. Helene-Weber-Preises wird am 7. Dezember 2011 in Berlin stattfinden.
Mehr zum Thema Helene-Weber-Preis finden Sie unter www.helene-weber-preis.de
Zitiert nach Pressemitteilung Nr. 17/2011 des BMFSFJ vom 07.03.2011
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