Ab dem 1. Januar 2012 wird Rauchen in Deutschland erneut teurer - für viele Menschen ein Grund, die Zigarette endgültig auszudrücken. Wer sich dabei gut auf den Rauchstopp vorbereitet, hat größere Chancen die Nikotin-Sucht dauerhaft zu überwinden. Entscheidend für den erfolgreichen Tabakausstieg ist die Änderung des eigenen Verhaltens.
Zum bevorstehenden Jahreswechsel erklärt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): „Silvester ist eine von vielen guten Gelegenheiten zum Rauchstopp. Allerdings sollte der Rauchausstieg sorgfältig vorbereitet werden.“ Dazu legt man einen bestimmten Tag in der nahen Zukunft fest, ab dem das Rauchen tatsächlich tabu ist. Auf diesen Stopp-Tag sollte man sich intensiv vorbereiten, indem man beispielsweise das eigene Rauchverhalten beobachtet oder ein Rauchtagebuch führt. So kann man sich die Situationen bewusst machen, in denen das Rauchverlangen besonders groß ist. Ab dem Stopp-Tag gilt es, diese kritischen Situationen mit Ersatzstrategien zu bewältigen. „Wer etwa häufig nach dem Essen geraucht hat, kann stattdessen zum Beispiel zum Kaugummi greifen oder spazieren gehen. Darüber hinaus sollte man alle Rauchutensilien konsequent vernichten.“
Wer mit dem Rauchen Schluss machen will und dabei Unterstützung benötigt, sollte Methoden nutzen, deren Wirksamkeit durch wissenschaftliche Untersuchungen belegt ist. Hierzu zählen etwa verhaltenstherapeutische Gruppenkurse, Online-Ausstiegsprogramme oder Telefonberatungen.
Die BZgA stellt im Rahmen ihrer „rauchfrei“-Kampagne verschiedene Ausstiegshilfen zur Verfügung, die sich bewährt haben:
Weitere Informationen rund um das Thema Rauchstopp unter www.rauchfrei-info.de
Zitiert nach Pressemitteilung der BZgA vom 29.12.2011
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ISHEID 2012 - International Symposium HIV and Emerging Infectious Diseases
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