Die Abkürzung HIV steht für „Human Immunodeficiency Virus“, was übersetzt „Menschliches Immunschwäche-Virus“ bedeutet. Wenn HI-Viren in den Körper eindringen, bricht nach einer Weile das Immunsystem zusammen, was zum Krankheitsbild AIDS (Acquired Immudeficiency Syndrom = Erworbenes Immunschwäche-Syndrom) führt. Wie viel Zeit zwischen der HIV-Infektion und dem Ausbruch von Aids vergeht, kann sehr unterschiedlich sein. Moderne Medikamente schaffen es, die HI-Viren lange in Schach zu halten. Doch völlig aus dem Körper entfernen lässt sich das Virus nicht: HIV und Aids sind noch immer unheilbar.
Weltweit tragen etwa genauso viele Frauen das HI-Virus in sich wie Männer. Das Aids-Programm der Vereinten Nationen UNAIDS zählt für Ende 2009 rund 33,4 Millionen HIV-infizierte Frauen, Männer und Kinder. In Deutschland leben Ende 2009 etwa 12.000 Frauen, 55.000 Männer und 200 Kinder mit HIV oder Aids. Zwei Drittel der HIV-Infizierten sind Männer, die Sex mit Männern haben. Etwa jede sechste HIV-Infektion wird bei einer Frau festgestellt. In 2009 haben 350 Frauen von ihrer HIV-Infektion erfahren.
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Was finden Sie im Frauengesundheitsportal zum Thema HIV/Aids?
Innerhalb des Themas HIV/Aids finden Sie Organisationen, Informationen/Materialien/Broschüren, Fachpublikationen/Daten und Rechtliche Grundlagen übergreifend dargestellt.
Über das Portal sind die zentralen Organisationen, die sich der Forschung, Prävention, Beratung und der Information Betroffener widmen, zugänglich. Die Deutsche AIDS-Gesellschaft (DAIG) mit der frauenspezifischen Sektion ALL AROUND WOMEN special (AAWS) und das Kompetenznetz HIV gehört ebenso dazu wie die Deutsche AIDS-Stiftung und die Deutsche AIDS-Hilfe, über deren Homepage auch die Adressen der Landesverbände, der örtlichen AIDS-Hilfen und der Netzwerke zu finden sind. Insbesondere die Landesarbeitsgemeinschaft Frauen und AIDS NRW, die bei der AIDS-Hilfe NRW angesiedelt ist, pflegt einen eigenen Infopool zu Frauen und Aids.
Speziell für Frauen mit Interesse an HIV/Aids und Selbsthilfe arbeitet das bundesweite Netzwerk Frauen und AIDS. Heterosexuelle Frauen mit HIV können sich auch an die Selbsthilfe-Gruppe "PositHiv & Hetero" wenden.
Über den Hauptauftritt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung lässt sich ein Verzeichnis der Aidsberatungsstellen in Deutschland aufrufen.
Wichtige Information:
Die BZgA prüft die Inhalte fremder Websites bei der erstmaligen Verlinkung. Sie strebt hierbei höchstmögliche Transparenz an. Es werden Transparenzkriterien und Ausschlusskriterien angewendet. Weitere Informationen zum Vorgehen der BZgA und Hinweise zur Problematik externer Links finden sich im Impressum.
Die Deutsche AIDS-Hilfe ruft zur Solidarität mit HIV-positiven und an Aids erkrankten Frauen in der Bundesrepublik auf.
Interessierte und kreative Menschen können sich mit Fotos von ihren „Liebesorten“ an der neuen HIV-Präventionskampagne der BZgA beteiligen.
Das AIDS-Bekämpfungsprogramm der Vereinten Nationen (UNAIDS) hat zur Welt-AIDS-Konferenz einen umfangreichen Bericht mit Daten zur weltweiten HIV-Verbreitung („2008 Report on the Global AIDS Epidemic“) veröffentlicht, der auch viele frauenspezifische Informationen enthält.
BZgA-Studie „AIDS im öffentlichen Bewusstsein 2009“ belegt: dank der erfolgreichen Präventionsarbeit schützt sich die Bevölkerung mehr denn je vor sexuell übertragbaren Krankheiten.
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Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.